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Über uns in Chimoio, Mosambik

Wunderschön gelegen, umgeben von Bergen, in Zentralmosambik, in der Provinz Manica, Nahe der zimbabwianischen Grenze, befindet sich die Stadt Chimoio, in der ich derzeit zuhause bin.

Ich arbeite inzwischen schon seit 4 Jahren (2005) mit Iris Ministries in Afrika. Als ich nach Mosambik gezogen bin wohnte ich zunächst 2 Jahre lang in Dondo in der Provinz Sofala (Nähe Beira, der zweitgrössten Stadt) und zog dann im Juni 2007 in die Provinz Manica, zuerst nach Catandica und dann 1 1/2 Jahre später im Dezember 2008 nach Chimoio.

Unser Herz ist es Kindern, die ihre Eltern verloren haben, die niemanden aus ihrer Verwandtschaft (oder auch sonst) haben, der bereit ist sich um sie zu kümmern, die keiner will, die sonst auf der Strasse leben müssten ein Zuhause zu geben. Momentan haben wir 15 Kinder, die mit uns leben, aber wir werden noch viele weitere aufnehmen, sobald wir weitere Häuser gebaut haben.

Unser Wunsch ist, dass die Kinder, die uns anvertraut werden, damit aufwachsen den lebendigen Gott kennen; so beten wir zusammen mit ihnen, lehren biblische Inhalte und helfen ihnen selbst jesusmässig zu leben und anderen zu dienen. Uns ist beides gleichermaßen wichtig, der geistliche (Glaubens-) Aspekt, sowie dass sie Essen, Kleider und ein Dach über dem Kopf haben, eine gute Schulbildung/Auslbildung bevor sie uns wieder verlassen …, dass sie zu Menschen heranwachsen, die klarkommen, wenn sie erwachsen sind, von uns weggehen und ihr eigenes Leben leben.

Unsere Kinder wissen, wie man Maisbrei & sonstiges, was man in Mosambik so isst, kocht, lernen zu putzen, wie man Mais und Gemüse anbaut, Tiere züchtet …

Neben den Dingen, bei den ich hier bei unserer Arbeit in Chimoio helfen kann bin ich viel unterwegs (natürlich nicht alleine, sondern mit ’nem Team von dort), Essen an Waisenkinder verteilen, Gemeinden besuchen, gemeinsam mit ihnen beten und anbeten, sowie neue gründen, Pastoren und Leiter trainieren und vieles mehr.

Einen Tag die Woche gehe ich morgens ins Gefängnis, um dort gemeinsam mit den Insassen Gottesdienst zu feiern und nachmittags ins Krankhenhaus (um für Heilung zu beten – was sonst?!). Sobald Gott die Türen dafür aufmacht möchte ich auch etwas/noch mehr für die Strassenkinder in Chimoio tun. Ich möchte mehr Zeit mit ihnen verbringen, sie besserkennenlernen, ihnen Gottes Liebe geben … .

Ausserdem begann Gott vor ungefähr 2 Jahren mit mir darüber zu reden nach Zimbabwe zu gehen und als der Zeitpunkt dafür gekommen war brachte Er mich mit anderen zusammen, denen Er die gleiche Vision gegeben hatte; wir gingen gemeinsam los und Gott führte uns mit Menschen zusammen, die Er vorbereitet hatte mit uns zusammenzuarbeiten. Die Not der Menschen bewegte mich so sehr, dass ich unbedingt etwas tun wollte. Die meisten Geschäfte waren geschlossen, in den Supermärkten gab es nichts mehr zu essen zu kaufen (und auch sonst nirgends), die Krankenhäuser und Schulen waren geschlossen, Menschen wurden ermordet, Frauen vergewaltigt … . Es bedurfte einiger Wunder, aber Gott stellte die Finanzen zur Verfügung und erlaubte mir Lkws voll beladen mit Essen nach Zimbabwe zu bringen … 🙂 und passte darauf auf, dass das Essen auch ankam!! Im letzten Jahr war ich fast monatlich in Zimbabwe und egal wo wir waren wir sahen wie Gottes Reich kam …

Ich bin begeistert von dem wer und wie unser Gott ist und was Er hier tut. Ich vertraute Gott, dass er weiß, dass ich wo wohnen muss und Er kümmerte sich um ein Haus. Ich brauchte ein Auto, um damit Reich Gottes baumässig unterwegs zu sein und bekamen eines geschenkt. Wir brauchten Häuser, in denen wir unsere Kinder unterbringen konnten, Betten, Matratzen und Jesus hat sich darum gekümmert. Wir brauchten einen Lkw um das Essen für die Waisenkinder, die wir im Rahmen von Iris Minitries unterstützen transportieren zu können und Gott gab ihn uns. Gott geht nie das Geld aus um Dinge, die auf seinem Herzen sind zu finanzieren. Überall, wo wir hinkommen sehen wir, wie Menschen Jesus finden, geheilt und frei werden …

Du kannst uns gerne besuchen, uns und unsere Arbeit kennenlernen, wenn du flexibel und bereit bist unter einfachen Bedingungen zu leben, ggf. auch ohne Strom und fliessendes Wasser auszukommen, mosambikanische „Toiletten“ und „Duschen“ zu benutzen, zu essen, was die Menschen hier essen … . Wenn du irgendwas praktisches kannst (schreinern, schweissen, maurern, was bauen, … oder auch garten- und computermässig) oder du bringst dich einfach ein, beteiligst dich, bei dem, was gerade passiert …

Wir haben noch viele weitere Ideen, Träume und Visionen … . Wenn Gott dich nach Mosambik berufen hat, dann laden wir dich ein, zu kommen und sie mit uns zu leben!

Denn, wie die Bibel sagt, die Felder sind reif zur Ernte, aber der Arbeiter sind wenige; darum bitten wir Gott, dass Er Arbeiter in die Ernte schickt, auch zu uns!! Wenn du dich angesprochen fühlst, melde dich!
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