Dezember 2009

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Liebe Freunde,

Gruesse aus Chimoio, Mosambik!

Gott war treu und gut zu mir …
Bevor ich irgendetwas anderes schreibe moechte ich all denen von euch danken, die in dem letzten Jahr fuer mich gebetet haben …
In den letzten Monaten gab es so einige Momente, in denen ich knapp dem Tod entronnen bin, aber jedesmal spuerte ich Gottes ubernatuerlichen Schutz … lass mich euch nur zwei Vorfaelle mitteilen …
An einem Samstag fuhr ich fruehmorgens zum Center (unserem Grundstueck, auf dem die Waisenhaueser etc. stehen); ich hatte einige Kinder, die bei uns im Haus (in der Stadt) wohnen mit dabei … ich hielt bei einem Kreisverkehr an, weil von links ein Lkw kam, der Vorfahrt hatte …aus irgendeinem unerfindlichen Grund sah ich in den Rueckspiegel auf meiner (Fahrer-)seite (rechts) – hier ist Linksverkehr – und sah wie 2 Autos von hinten mit einer affenartigen Geschwindigkeit angeschossen kamen … waren dabei ein Autorennen zu „veranstalten“ … im allerletzten Moment bevor sie uns ueber den Haufen fuhren wich ich nach links aus … 2 Minuten spaeter sahen wir dieselben in einen Unfall verwickelt … sie waren von der Strasse abgekommen und in einen Laternenpfosten geknallt, direkt vor der Coca Cola Fabrik hier in Chimoio … und 3 von 4 waren auf der Stelle tod … den Kindern schlotterten die Knie und wir dankten Gott fuer seine Bewahrung …
Ein paar Tage danach, als ich von Beira zurueckfuhr kam mir einer von diesen 30t Lkws auf meiner Strassenseite entgegen, einen anderen 30t Lkw (vielleicht hatte er auch 50t, wer weiss das schon so genau hier) in der Kurve ueberholend, frontal auf mich zukommend blendete er sein Fernlicht auf – anstatt mir auszuweichen, seine Bremsen zu benutzen und die Geschwindigkeit zu verringern. Egal wohin, in aller Regel ist es besser denen aus dem Weg zu gehen, weil die nehmen keine Ruecksicht, fahren einfach ueber dich drueber. Ich stieg in die Eisen und schaffte es irgendwie ohne von der Strasse abzukamen an ihm vorbeizukommen. Gott sei Dank waren in dem Moment keine Fussgaenger oder Fahrradfahrer unterwegs, wie sonst immer … . Ich hatte das Gefuehl, dass was ich tat unter der Leitung des Heiligen Geistes geschah …
Darauf entschied ich mal besser eine kurze Gebetsemail zu schreiben … ich weiss nicht, wer oder wieviele Leute gebetet haben aber danach war Schluss mit derartigem Kram!! Danke, Jesus und Danke an Dich, wenn du gebetet hast!

Im Krankenhaus …
Gott wirkt, auch in unseren aelteren Kindern, die ich in der letzten Zeit abwechselnd mit dorthin genommen habe …
letzte Woche betete ich fuer eine junge Frau, der der rechte Arm abgenommen worden war, weil sie Diabetes hat – macht das Sinn? Es ist jedenfalls keine Seltenheit, dass Arme und Beine amputiert werden, weil die richtige/notwendige Medizin nicht vorhanden ist …
Ausserdem habe ich letzte Woche schliesslich und endlich den einzigen Ueberlebenden, des oben geschilderten Autounfalls kennengelernt … der fast mich und die Kinder ums Leben gebracht haette … wenn es Gott nicht gaebe … er war von oben bis unten im Gips und konnte sich auch noch erinnern, dass ihnen ein Auto aus dem Weg gegenangen war … ich erklaerte ihm, dass ich das gewesen war … eine gute Gelegenheit ein paar Dinge in sein Leben reinzusprechen …

Im Gefaengnis …

Sie freuen sich nach wie vor ueber/an den Bibeln, auch wenn es wenige sind …
habe in letzter Zeit ueber Gebet gelehrt, wie sie mich gebeten haben, „lehre uns zu beten“
die Gefaengniswaerter danken mir jedesmal, wenn ich komme, dafuer, dass ich den Insassen Gottes Wort lehre, sodass sie ein paar andere Gedanken bekommen …
es ist keine Last fuer mich, ich gehe gerne dort hin … die Gefangenen sind wie ausgetrocknete Schwaemme, die jedes Wort aufsaugen, das ich ihnen sage … moegen die Hungrigen gesaettigt werden …

In Zimbabwe …
Stelle gerade fest, dass ich noch gar nichts von unserem Trip im October erzaehlt habe … sorry … wie die Zeit verfliegt …
Hab Suzy & Daniel und Don wiedergesehen 🙂 … haben uns alle in Harere getroffen und das Saatgut fuer das Don die Finanzen aufgetrieben hat von dort aus an verschiedene Orte auf dem Land verteilt … dass die Leute sich gefreut haben koennt ihr euch ja denken … es ist zwar nett, dass die Preise sich nicht mehr taeglich vervierfachen, aber die Preise in USD sind sau-teuer und fuer viele unerschwinglich … ein Maisfeld zu haben ist ueberlebenswichtig, weil man damit das Hauptnahrungsmittlel Zimbabwes kochen kann, sadza genannt … Maismehl in heisses Wasser geruehrt … bis es eine dicke weisse nach nichts schmeckende, aber bauchfuellende Masse ergibt …
Abends zeigten wir den Jesus Film … viele viele wurden beruehrt und gaben ihr Leben Jesus … soweit ich wiess wurden alle (bis auf einen) geheilt … der Jesus Film ist so eine gute Moeglichkeit den Menschen in Africa zu zeigen, wer und wie Jesus ist … habe beschlossen dafuer zu beten, mein eigenes Soundequipment zu haben und im Glauben auch schon mal ein paar Sachen bestellt … irgendwie geht es immer, aber er es ist echt nervig immer ueberall die notwendigen Einzeilteile zusammenzusammeln und wenn ein dummes Kabel fehlt geht gar nichts … mal sehen, ob sich Gott dazustellt … 🙂
Im November war nicht viel mit das Land verlassen, musste mal ein bisschen Papierkram erledigen (dafuer war ich Mosambik unterwegs). Ich konnte ein Mehrfacheintrittsvisum von der zimbabwianischen Botschaft in Beira bekommen, das 6 Monate gueltig ist, sodass ich nun erstmal nicht mehr jedesmal bezahlen muss, wenn ich ueber die Grenze fahre – danke, Jesus!
Im Dezember war ich dann wieder dort. Diesmal hatte ich niemanden dabei, der irgendetwas von Autoreperaturen verstand. Ich sagte Gott, diesmal muesse Er ganz besonders auf mein Auto aufpassen, dass trotz all der Schlagloecher NICHTS kaputtgeht und Er kuemmerte sich darum. Ueberall, wo wir hinkamen wurden Menschen gerettet, geheilt und freigesetzt … Gott liebt die Menschen, die Er geschaffen hat. Wir waren an 8 verschiedenen Orten. In Nyanga fuhren wir in ein Dorf, in dem der Pastor mit dem wir unterwegs waren bereits gebeten worden war zu kommen und ihnen von Jesus zu erzaehlen. Sobald sie die Musik hoerten kamen die Menschen von ueberall her herbeigestroemt. Es sah lustig aus und ich konnte es gut beobachten, weil wir auf einer Anhoehe waren … sobald die ersten Tasten erklangen kamen fast wie auf Komando alle aus ihren Haeusern, liessen alles stehen und liegen und machten sich in unsere Richtung auf den Weg. Der Dorfaelteste hatte uns erlaubt vor seinem Haus aufzubauen. Wie so oft fielen genau in dem Moment die ersten Regentropfen … wir befahlen dem Regen zu stoppen und den Regenwolken sich in die andere Richtung umzudrehen und das taten sie auch … genau bis das alles vorbei war, dann fing es an zu regnen und zwar richtig, war uns aber egal … eine neue Gemeinde war gegruendet … .
Genau in dem Moment, als ich anfing zu predigen ging der Generator aus … grr … aber egal … musste ich halt schreien … die Botschaft kam trotzdem an … und genau als ich fertig war ging der Generator wieder … .
Das groesste Wunder in den 10 Tagen war fuer mich, dass jedesmal, wenn wir beteteten der Regen aufhoerte und zwar solange bis wir fertig waren oder sternklarer Himmel war, was im Monat November hier, wenn Regenzeit ist, eigentlich nicht vorkommt – vorallem nicht in den Bergen. Wer an Zufaelle glauben will, wegen mir … ich musste an Eliah und denken und glaube, dass Gott da seine Hand im Spiel hatte.

Ein paar Tage nachdem ich aus Zimbabwe wiedergekommen war (Anfang November) fuhr ich in die Stadt, jemand mitnehmend, der auf dem Weg ausstieg, der leider nicht sogleich nicht den Knopf runtermachte als er ausstieg … ein paar Sachen einkaufen wollend, weil nach 2 Wochen weg sein war nicht viel in meinem Kuehlschrank … leider klaute mir jemand meine Tasche aus dem Auto bevor ich dazukam irgendetwas einzukaufen … Gott sei Dank hatte ich keine Orginalpapiere dabei, nur beglaubigte Kopien, aber leider war meine Monatsmiete und Essensgeld weg, sowie das Geld, das ich fuer die Verlaengerung meines DIREs (Aufenthaltsgenehmigung) brauchte … ich konnte nichts tun ausser beten… und ohne, dass ich irgendjemanden hier um irgendetwas bat entschlossen sich ein paar von den anderen Missionaren hier, mir eine Spende zu machen und letztendlich hatte ich mehr Geld als vorher…!!
Und ja, mein DIRE ist verlaengert, diesmal ohne Probleme, d. h. ich kann ein weiteres Jahr legal im Land sein … 🙂

Ich freu mich auf morgen, Weihnachten mit unseren Kindern hier in Chimoio feiern …

Frohe Weihnachten und einen guten Start in das Jahr 2010,
moege Gott dir seine Plaene offenbaren und dir die Gnade schenken, in den guten Werken zu wandeln, die Er fuer dich im kommenden Jahr vorbereitet hat …

liebe Gruesse,
Claudi

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Dear friends,

greetings from Chimoio, Mosambik!

God has been faithful and good to me …

First of all I want to thank all of you have been praying for me … there have been a number of incidences in the last couple of months where I was very close to death. I felt the supernatural protection of the Lord each time. Let me share just 2 with you …

One Saturday early in the morning I drove with some of our children who stay with us at our house to the centre (orfanage) to finish the chicken house we have been building. I had stopped at a round about ´cause there was a truck coming from the left. For some reason I was looking in the mirrow on my side (on the right) – I think it was the Holy Spirit – and I saw 2 cars coming up from behind with an incredible speed – they were racing! At the last moment before they hit me I moved over. 2 minutes later as I we continued driving we saw them involved in a accident, they had hit a pole in front of the coca cola factory here in Chimoio and 3 out 4 in the car died right there … the children were trembling and we thanked the Lord that He had saved our lifes …

Just a few days after that when I was coming back from Beira a truck was overtaking another truck (both these 30t ones) – in a curve! The one overtaking flashed the lights at me instead of using his breaks and I figured I better move out of the way … . I slamed the breaks and somehow I managed to stay (on the side of) the road and the truck passing by me on the other side – on my lane! There was not much space. The people in my car were under shock … . Anyways thank God there were no people walking or bicycles as usual. I felt like what I did was under the direction of the Holy Spirit …

After that I sent out a short prayer update asking people to specifically pray for protection when I am driving and these things stopped!!

In the hospital …

God is moving, also moving our older children that I have been taking with me lately.

Last time I went I prayed for a lady who got taken off her leg because she has diabetes – does that make sense? They often do that, just cutting off people´s arms and legs because they don´t have the proper medication … it is so sad …

Also I finally met (just last week) the only surviver who was involved in that accident when 2 cars were racing (see above), almost killing me and the children who were with me in the car … he even remembered that there was a car that had moved over … I explained to him that this was me … it was a good opportunity to speak into his life … he was in a cast from head to toe …

In the prison …

They are still enjoying to have the bibles, even though they are few … .

I have been teaching them about prayer lately ´cause they´ve been asking me to teach them how to pray … .

The people working in the prison are always thanking me for coming and teaching them God´s word so that they get their mind on the right things.

It is not a burden to me. I truely enjoy going there, rejoicing with them in God´s presence and they soak in every word I speak like a dry spunch – may the hungry be fed …!

In Zimbabwe again …

I am just realizing I haven´t even been telling you about our trip in October …

It was good to see Suzy & Daniel and Don again, to catch up with them. We all met in Harare and distributed the seed to grow maize (which Don had raised money for) from there. People were happy to receive the seed. Having maize is essential in Zimbabwe ´cause it provides there main stable food, maize flour which they put in cooking water, it thickens and then they eat that. It´s called sadza, doesn´t taste like anything, but fills the stomach …

In the evenings we showed the Jesus film. Many many people got saved and as far as I know everybody (except 1 person) got healed. The Jesus film is such a good tool for evangelism in Africa and people understanding who Jesus is. I´d like to have my own – God willing …

In November I couldn´t go anywhere (not leave the country) – so I ministered in diffrent places in Mosambik, which is good, too – ´cause I had to do some paper work. I was able to get a multiple entry visa for Zimbabwe from their embassy in Beira for the next 6 months, so now I don´t have to pay each time at the border – thank you Jesus!

We went again in December. This time I was telling the Lord that He needs to make sure that NOTHING on my car would break down ´cause I don´t have a mecanic nor someone who knows anything about cars with me and thank God He took care of it. Everywhere we went we saw people getting saved, healed and delivered. God loves the people He created. I particularily enjoyed going to a far off village in the Nyanga area where people had requested for someone to come and preach the gospel. As soon as the music started people came out of their little houses and stream to where we had set up. I was laughing as I was watching them (from uphill where we were) pop out of their houses, it really looked funny 🙂 … . The headman of the village had offered us to set up the sound system at this house … and people gathered … we had a good time singing & dancing with them. At the moment I started preaching the genereator stopped working so I had to scream, but anyways, I managed … and it started working again once I was done … grrr … what a coincidence … nevertheless a church was planted and we had a good time with the people … :-).

I think the greatest miracle for me was that each time as we were praying the rain stopped (multiple times) or it was a clear night with beautiful stars which doesn´happen in the rainy season, especially in the mountains. Once we left it usually started to rain, but who cares? People had heard the gospel … 🙂

A couple days after I got back from Zimbabwe (beginning of november) I went into town wanting to buy some groceries ´cause after being gone for 2 weeks there was not much in my fridge … unfortunately someone helped himself to my bag before I could do so … the moment I parked the car someone opened the door and grabed my bag before I could do anything …. thank God I didn´t have any original papers with me … just my money for the months rent and food was gone … I could do nothing … only pray … and without me asking (!) some of the other missionaries here decided to give me an offering and I could pay for all I needed … even the renewal of my DIRE (residence permit for Mosambik)! Yes, that´s another good news, I was able to renew my Dire without any problems so I can stay for another year – praise the Lord!

I am looking forward to spend Christmas with our children here in Chimoio tomorrow …

Merry Christmas to all of you and a good start into the new year 2010 …

may God show you his plans and give you the grace to fulfill what He has called you to do in this coming year …

Greetings & blessings from Mosambik!

Claudia

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