Dezember 2018 Weihnachtsgrüße

Liebe Freunde, ich hoffe ihr hattet schöne Weihnachten und habt Jesu’ Geburtstag ausgiebig gefeiert …

Unsere Kinder waren für 2 Wochen in Sussundenga, wo 2 unserer Felder sind und haben an den Vormittagen hart gearbeitet, damit dass mit unserem eigenen Mais nächstes Jahr auch was wird 😉 . An den Nachmittagen waren sie angeln, Fußballspielen, baden, einfach entspannen … war mal eine gute Erfahrung, wie das mosambikanische Leben hier so ist, hatten aber auch viel Spaß und ich denke es war gut, mal rauszukommen, was anderes zu sehen.

Wie ihr euch wahrscheinlich vorstellen könnt, war es ein ganz schöner Aufwand alles zu organisieren, was eine Gruppe von 18 Leuten für 2 Wochen braucht. Es durfte nichts fehlen, weil da, wo sie waren gibt es nichts zu kaufen. Voll bepackt mit Decken, Plastikplane (damit es nicht durch das Strohdach regnet), Lebensmitteln, 2 großen Kochtöpfen, 20 Liter Wasserkanister, Eimern zum duschen u.v.m.zog die Truppe los … .

Rechtzeitig für alle Weihnachtsfeierlichkeiten waren dann alle auch wieder zurück … und wir hatten eine mega Weihnachtsparty!! Es fehlte nichts, was den Menschen hier wichtig ist … neue Kleidung für alle, Flip Flops, Süßigkeiten, Kekse, Chips, nette Seife, ein Geschenk, Kopfkissen für alle, ein neuer Fußball, ein riesiges Festessen mit Softdrinks, Deko … und ein Fernseher mit USB-Anschluss 😊 .

Auch in dem Kinderheim von Iris, wo ich am 25.12. war, waren alle begeistert über die kleinen Geschenke, von denen ich dachte, dass sie echt nichts besonderes wären.

Am 26.12. waren wir wieder in Casa M’sika … diesmal kamen die Zebras zu uns, direkt vor das Haus, wo wir übernachteten … .

Die Kinder hatten Spaß … es gab Spiele, Schwimmen im Pool, massenhaft Fleisch (was hier sehr wichtig ist), die Krokodile wurden besucht und viele hatten natürlich noch nie in einem Hotel übernachtet … .

Kurz vor Weihnachten haben wir noch 3 neue Kinder aufgenommen, die wir auch noch irgendwie ernährt bekommen … 2 Mädchen (13 und 6 Jahre), 1 Junge (3 Jahre) … beide Eltern gestorben, waren bei irgendeinem Großvater, der ständig betrunken war und sich kaum kümmerte. Eigentlich nehmen wir erst Kinder ab 6 Jahren (Schulalter) auf, weil wir nicht ausreichend Mitarbeiter haben, die kleinere brauchen, aber das kleinste bei dem Großvater zu lassen war auch keine Option. Müssen halt alle zusammen helfen … .

Jetzt fehlen noch die Partys in beiden Kinderheimen am 1. Januar. Da gehört sich auch noch mal ein kleines Fest hier … .

Wir sind Gott sehr dankbar, dass wir wieder einen großen Weihnachtsgottesdienst im Gefängnis feiern durften. Eigentlich hatten sie uns diesmal nur 300 Häftlinge genehmigt, aber am Ende waren es doch über 500, was echt ein Wunder ist, da die Mauer an 3 Stellen bei einem Unwetter eingestürzt und noch nicht wieder hochgezogen ist. Alle anderen Events sind abgesagt, keine Besuche, nicht mal die Taufe mit nur 50 Leuten einer anderen Gemeinde wurde erlaubt.

Wie auf den Fotos zu sehen ist hat die Gemeinde dort ausgiebig gefeiert, ich habe die Weihnachtsbotschaft gepredigt, wer wollte bekam Gebet … und anschließend wurden noch ein paar Kleinigkeiten an alle verteilt.

Nachmittags ging’s ins Frauengefängnis, wo wir erstmal alle von Kopf bis Fuß nass wurden, aber Gott sei Dank hinderte das weder den Gottesdienst, noch die anschließende Verteilung der Dinge, die wir mitgebracht hatten … . Auch dort große Freude … 😊 .

Hier ist es gerade super heiß, sogar mir lief heute das Wasser runter, was echt selten ist, d.h. mit Schneemann, Tannenbaum, Glühwein etc. ist hier gerade eher weniger, aber ein paar nette Freunde haben mir Lebkuchen geschickt – immerhin etwas von dem, was wir so gewohnt sind 😉 .

Aber wie dem auch sei, Weihnachten mit den Kindern war sehr schön 😊 .

Soviel mal in Kürze …

Wir wünschen euch einen guten Rutsch in ein gesegnetes 2019!

Gott mit euch!

Liebe Grüße aus Mozambique!

Claudi & Camilo

November 2018

Ein paar Lebenszeichen 😉

Liebe Freunde ,
unseren Kindern geht es gut … freuen sich auf die Ferien und sind zu meinem Erstaunen alle heiß darauf nach Sussundenga zu fahren, wo zwei unserer Machambas (Felder) sind, um dort einige Wochen zu sein und bei der Vorbereitung der Felder für die Aussaat des Mais mitzuhelfen.

Eins unserer Kinder, das mit Gewalt & Drohungen durch seinem Onkel gezwungen wurde, mit ihm unser Kinderheim zu verlassen, um dann für ihn zu arbeiten (anstatt in die Schule zu gehen), kam zurück. Diesmal haben wir ein Dokument vom Sozialamt organisiert, dass es ihm nicht leicht machen wird, das gleiche noch mal zu tun.

Die Arbeit mit Straßenkindern

ist herausfordernd, aber in letzter Zeit sehe ich mehr & mehr Veränderung, was mich echt begeistert.

Ansonsten sind wir weiterhin im Papierkrieg, um unser Kinderheim aufs neue zu legalisieren … .

Unsere Hunde haben inzwischen wieder ein normales Gewicht und wir haben einen neuen süßen und sehr klugen Welpen.

Die Arbeit im Gefängnis geht weiter. Am 9. Oktober hatten wir einen weiteren Tauftag mit vielen entschiedenen Häftlingen, den alten Lebensstil hinter sich zu lassen und von jetzt an mit Jesus zu leben.

Im Krankenhaus …

Während wir in Israel waren, wurde die alte Krankenhausleitung ausgetauscht und von der neuen gab es neue Regeln, die wohl eine Zeit lang in manchen Teilen des Krankenhauses das Beten für die Kranken schwierig machten, aber inzwischen ist wieder alles normal. Wir haben auch unser Dokument erneuert, so dass wir die Unterschrift der aktuellen Direktorin haben. Seitdem hat uns allerdings keiner mehr danach gefragt … aber falls … .

Auch die Jugendgottesdienste gibt es weiterhin … jeden 2. Sonntagnachmittag im Monat, d.h. heute ist wieder einer … .

Letzten Samstag waren wir auf einer Hochzeit von guten Freunden, die allerdings in Mocuba (Zambezia Provinz) geheiratet haben, was über 12 Stunden Busfahrt one way auf einer kaum noch zu befahrenen Straße bedeutete. Teilweise wich der Bus auf irgendwelche Schleichwege aus, weil die Schlaglöcher mittlerweile so tief sind, dass der Bus stecken bleiben würde – crazy!

Da wir schon »im Norden« waren, nutzten wir die Gelegenheit am Sonntag wiederum ganz früh aufzustehen und mit einem Bus nach Quelimane zu fahren, um dort eine Gemeinde zu besuchen und zu predigen. Vor 1 1⁄2 Jahren waren wir 10 Tage in der Gegend gewesen und es war schön, ein bisschen der Früchte unserer Arbeit zu sehen. D.h. Lehre und Predigten gehen weiter … . Am Montag dann erneut um 4:30 Uhr im Bus Richtung Süden … . Wir hatten extra gleich am Sonntagmorgen Tickets für den Bus am Montagmorgen nach Chimoio gekauft, um auch halbwegs vernünftige Sitzplätze zu kriegen, um dann am Sonntag Abend einen Anruf zu bekommen, dass der Bus nicht fahren würde, weil er nicht komplett voll wäre … grr … das bedeutete auf den Bus nach Maputo auszuweichen, sonstwo hinten zu sitzen, auf halber Strecke aussteigen und dann schauen, wie wir am besten nach Hause (nach Chimoio) kommen. Der Bus war so voll, dass man sich im Gang kaum bewegen konnte. Wir saßen, allerdings sehr beengt, bei über 40 Grad ohne Klimaanlage, dann hatte der Bus noch ne Panne, was bei der Straße auch kein Wunder ist, aber wir kamen noch am selben Tag zuhause an – Halleluja!

Um meinen Geburtstag

rum waren wir für ein paar Tage in Savanne am Meer, wo es wie immer sehr schön war (siehe Foto ;-)). Was nicht so cool war … kurz bevor wir kamen war die Wasserpumpe kaputt gegangen, so dass nix mit ner richtigen Dusche war, auf die ich mich zur Abwechslung mal gefreut hatte …

Auf dem Hinweg hatte ich das Privileg auf dem letzten Stück Wegstrecke vorne in der Kabine zwischen dem Fahrer und einem anderen Mann zu sitzen und wir redeten über Gott. Hier glauben ja die meisten irgendwie an Gott, die Frage ist nur, was das mit ihrem Leben zu tun hat bzw. wie viel Raum Gott tatsächlich in ihrem Leben hat. Jedenfalls wollte der Fahrer am Ende unbedingt Gebet um mit dem Trinken aufzuhören … ihm war auch klar, wie sehr seine Frau und 6 Kinder unter seiner Sucht litten … er gab sein Leben neu Gott hin … was aus ihm geworden ist weiß nicht … haben mal unseren Teil getan und gebetet … .

Liebe Grüße aus Mozambique!

Claudi & Camilo

Mai 2018

Hallo ihr Lieben,
wir sind wohlbehalten zurück aus Israel ;-­) und sehr dankbar für die Zeit dort. Es war alles andere als einfach, ein Visum für Camilo zu bekommen … am Flughafen in Johannesburg wurden wir über eine Stunde ‚interviewt’ … außer beten fiel uns am Schluss nichts mehr ein … wir waren die letzten beiden Passagiere, die an Board gehen durften … in Israel morgens um 6 Uhr angekommen mussten wir noch mal 5 Stunden warten, bis wir schließlich & endlich nach einem nochmaligen ‚Interview’ ins Land einreisen durften (alle, die Visas brauchen müssen, durch diesen Prozess) … wir Deutschen wissen oft gar nicht, wie privilegiert wir sind, einfach fast überall einreisen zu dürfen … jetzt, wo ich mit Camilo verheiratet bin, erlebe ich hautnah etwas von der anderen Realität, wie man behandelt wird, nur weil man einen afrikanischen oder asiatischen Pass hat … aber wie dem auch sei, wie unser Trauspruch sagt, ‚in alledem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat’ (Röm 8,37)!

Endlich in (!) Israel wollten wir nur noch unsere Rucksäcke schnappen und dann zum Hostel, um festzustellen, dass zwar wir da waren, aber nicht unser Gepäck … grrr … aber nach unzähligen Anrufen, Stunden in Warteschleifen am Telefon und viel Gebet kam auch das noch (allerdings nicht am nächsten Tag, sondern nach fast 1 Woche)! Wer den Flughafen in Johannisburg kennt weiß, dass dort nicht selten Gepäck verschwindet, von daher, Gott sei Dank …!! Wie ihr wisst, war ich schon viel in der Welt unterwegs, auf allen Kontinenten, aber noch nie in Israel. Immer, wenn ich eine Gelegenheit, offene Türen gehabt hätte nach Israel zu reisen, erlaubte es mir Gott nicht, in den letzten Jahren mit der Ansage, ich werde dort hinkommen, würde meine Hochzeitsreise dorthin machen. Diese Ansage war für mich völlig absurd, da ich ja weder Hochzeitspläne, noch einen Mann in Sicht hatte und ich mich zwischendurch fragte, ob ich spinne, aber wie immer hat Gott seine Zusage erfüllt. Als ich Camilo vorschlug, unsere Hochzeitsreise nach Israel zu machen, war er sofort hellauf begeistert, war schon seit langem sein Traum gewesen … .

Es war ein Privileg für uns gemeinsam in Bethlehem und Nazaret zu sein, in Kapernaum (wo Brot & Fisch vermehrt wurden), in Kana (Wasser in Wein verwandelt), am See Genzaret, am Jordan (wo Jesus getauft wurde), am Roten und am Toten Meer, in Jerusalem, Jericho und vielen anderen Orten. Seitdem lesen wir die Bibel mit ganz anderen Augen, weil wir nun die Orte vor Augen haben. Danke, Jesus! Und danke euch allen, die uns zu unserer Hochzeit beschenkt haben und unsere Hochzeitsreise möglich gemacht haben!

Wieder zuhause fanden wir alles wohlbehalten vor, alles noch im Haus, Hunde am Leben, Kinder gesund … freuen sich schon auf den 1.Juni, Tag des Kindes, an dem es immer ein großes Fest gibt, neue Klamotten & Schuhe für alle, ein kleines Geschenk, Süßigkeiten … . Der Rohbau des Hühner-­ und Schweinegeheges steht, fehlen noch die Dächer und ein paar andere Kleinigkeiten. Gibt noch tausend Sachen zu organisieren bevor wir diesen Sommer nach Deutschland kommen, aber irgendwie werden wir es wie immer schaffen.
Unsere stadtweiten Jugendgottesdienste sind weiterhin super gesegnet, mit einer spürbaren Gegenwart Gottes. Letzten Sonntag hatten wir wieder einen (jeden 2.Sonntag im Monat).
Die Arbeit im Krankenhaus und Gefängnis ist hart umkämpft, aber wir bleiben dran, gehen weiter, den Gegenwind spürend … betet für uns & das Team …

Aus Israel zurück, blieben wir nicht lange zuhause (schafften es nicht mal unsere Wäsche zu waschen, was aber auch daran lag, dass es kein Wasser gab), lediglich 1 Woche, in der sich Camilo organisieren musste, was er in 1 Monat in der Schule verpasst hatte, mit den Lehrern reden, ihm noch eine Chance mit extra Tests zu geben, während ich mich mit verschiedenen Leuten traf, Sachen im Gefängnis, für die Kinder, mit den Wächtern, Camilos Visaanträge, Termine auf den Botschaften, Bustickets, was zu essen, unsere Rucksäcke … organisierte … dann auf nach Maputo, die 1 Woche Ferien ausnutzen, damit Camilo nicht noch mehr Schule verpasst … die 2 Monate in Deutschland, in denen er nicht da sein wird brauchen noch einige andere Wunder … . Bzgl. des Busses, mit dem wir fuhren kein Kommentar, jedenfalls kamen wir, nachdem wir um 4 Uhr morgens losfuhren, Sonntag Nacht um 11 Uhr in Maputo an … unsere Freunde in Maputo konnten uns leider nicht abholen, weil ihr Auto nicht ansprang, Taxis um die Uhrzeit bei den Entfernungen unbezahlbar … in der Hoffnung auf einen öffentlichen Bus machten wir uns mit unserem Gepäck auf den Weg (erstmal 3km durch teilweise stockdunkle Gegenden laufen) … dabei wurden wir von der Polizei aufgegriffen, was wir denn hier um die Uhrzeit machen würden … nach der Ausweiskontrolle und einer Erklärung war alles okay … einer der beiden Polizisten entschied sich uns bis zur ‚Bushaltestelle’ zu begleiten, was auch gut so war, denn sonst hätten wir sie nicht gefunden, keinerlei Kennzeichnung und komplett im Dunkel, einfach an einem bestimmten Straßenteil … Bus kam keiner, aber nach 1 Stunde netter Gespräche mit dem Polizisten kam ein Auto, aus dem 4 Personen ausstiegen, die in die andere Richtung wollten. Der Polizist ‚unterhielt sich’ mit dem Fahrer und ich sagte zu Camilo, lass uns fragen, ob er nicht in die Richtung fährt, in die wir müssen … leider nein, aber er erklärte sich bereit uns in die entgegengesetzte Richtung dahin zu bringen, wo wir hin mussten … Bus war noch keiner vorbeigekommen, aber auf die eine oder andere Weise kümmert sich Gott schon immer um uns ;-).

Am nächsten Morgen auf zu den Behörden … innerhalb von 5 Tagen mussten wir es schaffen Camilos Nachnamen zu ändern, einen neuen Ausweis zu bekommen, damit einen neuen Pass, sowie ein Visum für Deutschland und Amerika im Pass … dass das eigentlich völlig unmöglich ist, war uns auch klar, aber wir wissen auch, dass mit Gott alle Dinge möglich sind … und so war es auch! Wir begannen Montag morgen und am Freitag Mittag hatten wir ALLES!! Kann euch bei Gelegenheit noch mehr dazu erzählen, sind ja bald im Schlaraffenland … ;-). Wir kommen am 14.6 in Nürnberg an … schreibt, ruft an, meldet euch irgendwie, wir hoffen, so viele wie möglich von euch zu sehen. Über Predigteinladungen oder ähnliches freuen wir uns auch … sagt bescheid … Ganz liebe Grüsse aus dem kalten ( 🙁 ) Mozambique …

Bis bald, Segen euch allen!!
Claudi & Camilo

März 2018

Liebe Freunde,

wir sind Gott dankbar für die Gunst, die wir im Gefängnis und Krankenhaus haben … zu sehen, wie Gott leben verändert, Menschen geheilt und befreit werden …, die vielen Gelegenheiten Gottes Wort und Seine Liebe praktisch weiterzugeben …

Auf dem Mädchengrundstück ging einiges vorwärts … die Häuser sind alle fertig gebaut … nur Fenster & Türen müssen noch angebracht werden … wenn der Schreiner zwischendurch nicht verschwunden wäre …. dann hatte der Schweißer die Miete nicht bezahlt und die Vermieterin gab das Material nicht raus … wie das halt hier so ist … aber ich denke langsam wird’s …

Im Moment kommt das Dach auf die beiden Machessas drauf (Aufenthaltsräume african style) und falls wir Geld haben werden wir wie auf dem Jungsgrundstück auch eine halbhohe Mauer um das Grundstück ziehen und diese dann mit einer Dornenhecke ergänzen.

Auf dem Jungsgrundstück ist unser Baumeister gerade dabei ein Hühner- und ein Schweinegehege zu bauen. Das bisherige Hühnergehege fiel einem Unwetter hier zum Opfer … war aber eh nur eine vorübergehende Lösung … . Dann müssen wir noch irgendwo Schweine und mehr Hühner finden … .

Unseren Kindern geht es gut. Inzwischen sind die Ferien vorbei und alle wieder in der Schule. Wir haben ein neues Kind, der Vater im Gefängnis, die Mutter wollte den Jungen nicht mehr, so war er beim Großvater, der ständig besoffen war und ihn schlug, sodass er schließlich lieber auf der Strasse war als „zuhause“ … . Ist echt ein netter … .

Der Schulanfang ist hier jedes Jahr wieder ein Event, bis alle einen Platz in der Schule haben … es gibt neue Schulrucksäcke, Schulmaterial für alle, Uniformen … und wir unterstützen ja gerade als Verein auch noch 50 Kinder aus dem Stadtteil, die sonst nicht zur Schule gehen könnten. Bevor alles ausgegeben wird muss erstmal alles besorgt werden, ist aber den Aufwand wert … 😉

Die von der Gesundheitsbehörde waren da. Ich hatte von anderen gehört, dass sie mega kompliziert sind, war aber gar nicht schlimm. So haben wir nun das Papier, das bestätigt, dass wir die gesundheitlichen Standards erfüllen. Haben lediglich eine Kleinigkeit bemängelt und wollten auch kaum was sehen …

Die anderen Papiere sind in Arbeit …

Landwirtschaftsprojekte

Wir haben mittlerweile 4 große Felder, 2 im Landkreis von Sussundenga und 2 im Landkreis von Macate. Das letzte war eigentlich nicht geplant, aber das Angebot zu gut um es auszuschlagen. Im Januar/Februar hat hier kaum jemand Geld (die Ernte des letzten Jahres ist lange vorbei, das Dezembergehalt für Weihnachten ausgegeben und das Januargehalt wird für die Schuleinschreibung + Schulmaterial gebraucht … falls jemand einen Job hat und derjenige in der Familie kann dann auch gleich noch die Kinder der gesamten Verwandtschaft, die keine Arbeit hat, mitfinanzieren. Da bleibt nicht mehr viel … . Ja jedenfalls brauchte jemand dringend Geld, weil sein Sohn eine Minderjährige geschwängert hat und hat sein Feld von ca. 3 Hektar, das direkt an einer Strasse liegt für ca. 370 Euro verkauft. Allein die Bananen, die bereits darauf existieren sind locker das Geld wert. Den Rest des Grundstückes haben wir bebaubar gemacht und

sind gerade noch dabei Bananen anzupflanzen (ca. 2500 Bananenstauden). Damit sollte das Calcium unserer Kinder auch gesichert sein … 😉
Auch auf den anderen Feldern wird fleißig angebaut … Mais, Süßkartoffeln, Maniok, Cachews, Litchies, Orangen, Bohnen … . Die Herausforderung dabei ist, dass wir gerade mega investieren müssen und das dabei momentan irgendwas herauskommt, zeit- und geldmäßig, aber wir glauben doch das es langfristig eine gute Idee ist …

Im Januar waren wir 10 Tage in Malawi, mal bisschen ausspannen & Zeit für uns … seht das nette Foto von Camilo am Malawisee … 😉

Wir haben einen neuen Aushilfswächter 😉 für unser Büro …
Nachdem wir monatelang keinen hatten tauchten auf einmal zwei auf …
die Schwierigkeit hier war nicht irgendjemanden für den Job zu finden, sondern jemand, der nicht nur zum Schlafen herkommt, auch tatsächlich die Arbeit tut und vor allem nichts vom Grundstück entfernt, wenn wir nicht da sind … jetzt hoffen wir mal, haben aber ein gutes Gefühl …

Wir freuen uns auf Israel … normalerweise macht man seine Hochzeitsreise ja gleich nach der Hochzeit, aber was ist bei uns schon normal ;-)? Dafür sind wir gleich 4 Wochen in Israel … so lohnt sich der super teure Flug von hier auch etwas … .
Das Visum von Camilo war nicht ganz einfach. Als schon alles auf der Botschaft (in Angola) war bekamen wir einen Anruf vom Konsulat in Maputo, dass sie Camilo das Visum verweigern. Ist wohl gerade generell schwierig Visas für Israel zu bekommen. Wir Deutschen sind echt privilegiert in so viele Länder einfach so einreisen zu können. Nachdem es hier kein Reisebüro gibt, das Hotelreservierungen macht und meine Kreditkarte von der Bank blockiert war, weil ein polizeilicher Verdacht vorlag, dass angeblich Dritte meine Daten hätten habe ich schließlich in Deutschland bei meinem Reisebüro angerufen, Ihnen den Sachverhalt erklärt und sie um Hilfe gebeten. Die haben mir dann Gott sei Dank innerhalb von 2 Stunden Hotelreservierungen für die Zeit in Israel geschickt, die ich dann weitergeleitet habe. Oftmals suchen sie nur irgendwas, um dir das Visum nicht zu geben. Wir haben unser mögliches getan, während wir den Himmel bestürmten und Gott ihre Herzen bewegte. Der Pass mit dem Visum ist nun sicher wieder aus Angola zurück und in unseren Händen – preist den Herrn!

Die andere Herausforderung war wie gesagt meine Kreditkarte. Nach langem Hin- und Her waren sie schließlich bereit mir einen neue hierher zu schicken, aber nicht an mein Postfach, was der halbwegs sichere Weg gewesen wäre, sondern mit TNT, die es hier nicht gibt, sodass ich keine Ahnung hatte, wo wohl der Umschlag ankommen könnte, wenn denn. Die von der Bank meinten, sie hätten doch meine Adresse angeben. Die Idee ist gut für Deutschland, nur hier kennt niemand irgendwelche Adressen, noch wird hier jemals irgendetwas irgendjemandem zugestellt. Zudem hatte die Bank auch noch beide Umschläge, den mit der Karte und den mit dem Pin gleichzeitig losgeschickt (obwohl ich sie gebeten hatte den Pin an meine deutsche Adresse zu schicken; kann mir ja gesagt werden). Ja, jedenfalls kamen beide Umschläge wohlbehalten hier an und zwar an einem Kiosk, an dem Motoröl verkauft wird, der anscheinend auch gleichzeitig das FedEx Büro ist … unglaublich … von außen absolut nichts zu erkennen, in einem Hinterhof, ohne irgendein Schild … wie dem auch sei wir sind Gott dankbar … .

Was wir leider noch nicht geschafft haben ist die Änderung von Camilos Nachnamen.

Wir hatten auch nicht gedacht, dass es soooooo kompliziert sein könnte, aber ich hätte eigentlich wissen müssen, dass hier immer alles bürokratische viel viel komplizierter ist als man denkt oder es eigentlich sein müsste. Das ganze braucht entweder ein Wunder oder den langen beschwerlichen Weg mit vielen Besuchen in Maputo, 1200 km von hier, auf Alptraumstrassen und eingepfercht in einen afrikanischen Bus. Von hier aus fahren die neueren halbwegs bequemen Busse leider nicht.

Camilos neuer Pass kam leider obwohl anders beantragt mit dem doppelten Nachnamen wieder, dem alten und dem neuen, was hier so gemacht wird, aber nicht unserer Heiratsurkunde entspricht. Das Problem hier sind 2 verschiedene Gesetze in 2 verschiedenen Ländern und wir in der Mitte …

Liebe Grüsse aus Mozambique,
Claudi & Camilo

April 2017

Liebe Freunde,

seit meinem letzten Rundbrief sind schon wieder Monate vergangen und es ist mal wieder höchste Zeit, dass ich was von mir hören lasse …

Im Januar musste ich meine Aufenthaltsgenehmigung verlängern, was in der Regel kein mega Problem ist, wenn man mal eine hat. Hier muss man allerdings immer auf alles gefasst sein, weil sich die Dinge über Nacht ändern können. Seit der Woche, in der ich meine Papiere einreichen musste gibt es eine neue offizielle Regelung, dass die längerfristigen Aufenthaltsgenehmigungen ab sofort nur noch von der nationalen Direktorin der Einwanderungsbehörde in Maputo genehmigt werden dürfen und den Antrag muss man auch anders schreiben (der Gegg war auch noch, dass das Papier, das bei der Behörde als ‚Modelantrag’ zum Abschreiben aushängt falsch ist, was zur Folge hatte, dass ich den Antrag, den ich geschrieben hatte x mal neu schreiben musste bis er komplett richtig war, weil man hier immer nur eine Sache auf einmal korrigiert kriegt) und dann auch noch mal bei der Justiz- und Religionsbehörde einreichen musste, weil er ja so, wie ich ihn geschrieben hatte nicht richtig war und das alles rechtzeitig bevor meine alte auslief, sonst muss man eine ziemlich hohe Strafe pro Tag bezahlen. Ob man im Recht ist oder nicht spielt hier keine Rolle. Ja, jedenfalls habe ich es letztlich Gott sei Dank noch geschafft alles rechtzeitig einzureichen, um dann Wochen oder eher bald Monate auf ein Feedback von Maputo zu warten. In der Zwischenzeit war ich eine zeitlang ohne jedes Papier, da ich meine alte einreichen musste und noch keine neue hatte, bis ich schließlich darauf bestand, mir wenigstens ein Papier zu geben, auf dem steht, dass ich meine Papiere eingereicht habe, auf ein Interview warte und deshalb ohne Papieren bin.
Die Zeit verging und wir wollten nach Zimbabwe, aber ohne Orginalpapiere keine Grenzüberquerung. Blieb mal wieder nur Beten … . Bei einem meiner Telefonate mit der Chefin des Bereiches Aufenthaltsgenehmigungen meinte diese auf einmal, sie hätte mit dem Direktor hier in Chimoio gesprochen und der stimmte zu, dass ich zu meinem Interview kommen könnte, obwohl wir noch keine Genehmigung aus der Hauptstadt haben. Das läuft unter der Kategorie ‚Wunder’, weil normalerweise wagt es hier keiner etwas ohne die Genehmigung seines Chefs zu tun. So habe ich nun mein vorläufiges Papier, aber damit kann man wenigstens unterwegs sein. Ob die in Maputo mittlerweile ihr ‚ja’ gegeben haben oder nicht, keine Ahnung. Jedenfalls konnte ich so wieder unterwegs sein 😉

… und so war ich / waren wir vor kurzem wieder ne knappe Woche in Zimbabwe … ein weiterer Trip im Glauben an Gott, denn meine Augen haben immer noch keinerlei Konditionen, den ganzen Tag bei grellem Sonnenlicht Auto zu fahren und unsere Ziele waren weite Entfernungen, aber Gott schenkte Gnade … wir sahen, wie Jesus Menschen bei den täglichen Einsätzen/Evangelisationen begegnete & berührte und besuchten die Gemeinde, die wir letzten Herbst gegründet hatten, lehrten die Leiter, predigten & beteten mit ihnen im Sonntag morgen Gottesdienst … es war ein Vorrecht, die Frucht unseres letzten Einsatzes zu sehen … 😉

Eine andere Hürde, die sich mir in den Weg stellte war die Idee meines Vermieters mal wieder die Miete auf absurde Weise zu erhöhen, was aber Gott sei Dank glimpflich verlief, wir einigten uns auf eine kleine Erhöhung und ich forderte bei der Gelegenheit einen 5-Jahres-Mietvertrag, d.h. in den nächsten Jahren ist erstmal nichts mit Mieterhöhung … 😉 !

Im Kinderheim von Loving the Nations
Unseren Kindern geht es gut, langsam, aber stetig verändert Gott ihr Leben: Mittlerweile haben wir 26 Kinder, 3 weitere kommen in den nächsten Tagen, und 3 Erwachsene, d.h. 32 insgesamt, die täglich ernährt werden müssen … ;-). Kann das ganze nur in Gottes Hand legen … und bis jetzt leben alle noch ;-).
3 der Kinder sind Mädchen, die wir aufgenommen haben, weil es nicht anders ging, obwohl wir noch kein Haus für Mädchen haben … sind aber im Bau und ich hoffe, dass das 1. Haus innerhalb der nächsten 2 Monate bezugsfertig ist. Die Baugenehmigung zog sich hin, so dass ich mich schließlich entschied noch mal die Option zu wählen, meinen Nachbar, den Bürgermeister zu kontakten … von da ab ging es um einiges schneller und ja, wir haben die Genehmigung!!
Dieses Jahr gab es mehr Regen als gut war, wodurch ein Teil des Maises und Reises, den wir auf unseren Feldern angepflanzt haben, leider im Wasser untergegangen ist, aber der größere Teil ist Gott sei Dank noch vorhanden und voraussichtlich in 1 Monat zur Ernte bereit :-). Bis dahin müssen wir noch irgendwie überleben. Vielleicht könnt ihr euch erinnern, dass ich euch geschrieben hatte, dass wir letztes Jahr zur Erntezeit, als der Mais günstig war Mais auf Vorrat gekauft hatten und er hat auch bis jetzt gereicht. Womit ich nicht gerechnet hatte war, dass wir so schnell so viele Kinder bei uns wohnen haben; meine Rechnung war mit 20, nicht mit 30 Leuten. Wie dem auch sei, wie ich Gott kenne wird keines unserer Kinder an Hunger sterben. Letztes Jahr haben wir eines unserer Häuser, das noch nicht bewohnt war als Lagerraum benutzt, was dieses Jahr aber nicht mehr geht, weil wir den Platz für die Kinder brauchen. Meine Idee ist gerade zu versuchen, irgendwo einen Container herzubekommen. Falls jemand jemand kennt, der einen loswerden will, wir nehmen ihn 😉

Im Gefängnis …
Gott bewegt & verändert die Herzen, die Gegenwart Gottes ist spürbar in den Gottesdiensten, vor allem in der Anbetung … an Gegenwind fehlt es allerdings nicht, ist anstrengend, aber in alledem überwinder wir weit durch den, der uns geliebt hat, Jesus Christus (Rom 8.37).

Im März hatten wir weitere Taufen 🙂

Im Krankenhaus…
Unser ‚Besuchs- und Gebetserlaubnispapier’ ist erneuert … habe mich entschieden mal zu versuchen eines ohne Datum (nicht für 2017) einzureichen und es kam mit 2 Unterschriften zurück, was heißt, wir haben auf unbegrenzte Zeit die Erlaubnis haben dort für Leute zu beten … so kann das Team einfach die Genehmigung weiter benutzten, auch wenn ich mal nicht mehr hier bin … 😉

Beide Teams, das Gefängnis- und das Krankenhausteam haben sich vergrößert, wofür ich Gott sehr dankbar bin 😉

Bei den letzten 3 Jugendgottesdiensten gab es nicht mehr genug Stühle … auch dass läuft unter Gebeterhörung … möge Gott es mehr & mehr Christen aufs Herz legen zusammenzukommen, gemeinsam zu beten & anzubeten … .

Den Kindern von Iris Ministries geht es gut … bin nach wie vor 1 x die Woche dort … und diesen Samstag werde ich zusammen mit unserem Pastor alle unsere Kinder, die noch nicht getauft sind, taufen … die Kinder haben darum gebeten 😉 …

Abgesehen von ‚meinen regelmäßigen Aktivitäten’ versuche ich nach wie vor soviel Zeit wie möglich in Jüngerschaft & Lehre junger Leiter zu investieren …

Zum Schluss noch eine Neuigkeit … ich bin nicht mehr Single ;-). Wir kennen uns seit 2009, bauen gemeinsam Reich Gottes im Gefängnis & Krankenhaus, waren zusammen auf vielen Einsätzen … und keiner von uns beiden dachte für Jahre, dass es jemals mehr als eine Freundschaft zwischen uns gäbe, bis Gott zu uns beiden unabhängig voneinander sprach. Wir haben beide eine klare Berufung für die Nationen, verstehen & mögen uns, unsere Gaben passen zusammen … das Ding war nur, dass keiner von uns beiden auf der Suche nach einem Ehepartner war; wir waren beide darauf ausgerichtet Gott zu dienen. Die Liebe, die zwischen uns existiert ist weit mehr als Romantik (die gibt es auch), sie ist übernatürlich. Vor Jahren hatte ich mal eine Liste gemacht mit über 20 Punkten, die ich mir in einem Ehepartner wünsche, falls ich mal heirate und er hat alle 20! Wenn ich im Sommer in Deutschland bin kann ich euch mehr erzählen, falls es euch interessiert. Für im Moment sei noch gesagt, dass ich seit letztem Jahr den starken Eindruck hatte, dass eine große Veränderung in meinem Leben kommt und ich glaube, es ist die, mit jemandem gemeinsam den Weg zu gehen … sein Name ist Camilo …

Liebe Grüsse aus Afrika & Gottes Segen,
Claudi

Dezember 2016

Liebe Freunde,

ich hoffe, ihr hattet schöne Weihnachtstage und habt die Geburt Jesu ausgiebig gefeiert … habe es leider nicht geschafft so wie alle anderen ‚vernünftigen Missionare’ noch vor Weihnachten einen Rundbrief zu schreiben, aber jetzt habt vielleicht auch ihr mehr Zeit einen zu lesen … ;).

Ich hatte dieses Jahr das Vorrecht an 5 verschiedenen Orten Weihnachten zu feiern …

1. Im Hochsicherheitsgefängnis/Männergefängnis (am 21.12)
Trotz der im Moment angespannten Situation dort bekamen wir einen großen Gottesdienst mit 800 Leuten genehmigt (die Wärter mit uns gemeinsam Gott für die Sicherheit vertrauend) … wir beteten Gott an, ich predigte die Weihnachtsbotschaft und eigentlich das komplette Basicevangelium, luden die Häftlinge ein, ein Leben mit Jesus zu beginnen, beteten für Heilung & Befreiung … und verteilten im Anschluss Brot, Softdrinks, Kekse & Süßigkeiten an alle … und ließen noch Sachen für diejenigen, die in den Zellen bleiben mussten da … . Als ich am nächsten Tag noch mal da war, wie immer Donnerstag Nachmittag zur bible study hörte ich wie überall über Jesus geredet wurde, selbst die Gefängnisangestellten erklärten den Moslems, dass sie Jesus bräuchten und warum … . Außerdem wurde darüber geredet, dass unsere Gemeinde im Gegensatz zu den Moslems, die immer nur an ihre Mitglieder geben, an alle gegeben hätte, weil Gott alle liebt … . Warum weiß ich nicht, aber an dem Tag gab es aus irgendwelchen Gründen kein Mittagessen im Gefängnis (Frühstück gibt es eh nie) und alle dankten Gott für die Versorgung, ‚das Brot hat uns gerettet’ war überall zu hören … 🙂

2. Im Frauengefängnis (am 23.12)
Wie immer wenn wir dort auftauchen (auch wenn wir keine materiellen Sachen bringen) war die Freude groß und an dem Tag noch mehr …. 🙂 . Auch hier gab es die Weihnachtsbotschaft & was es im Männergefängnis gab für Alle, außerdem noch die für hier typischen Wickelröcke … hatte das schon länger auf dem Herzen und dieses Jahr hatten wir auch genug Geld um Gottes Liebe den Menschen praktisch zu zeigen … .

3. Mit unseren Kindern von Loving the Nations (den ehemaligen Straßenkindern) …
Manche sind erst seit Kurzem von der Strasse weg, betet mit uns, dass Gott ihr Leben komplett verändert … . Es gab neue Klamotten für alle, dieses Jahr sogar Schuhe, ausserdem wie immer Kekse, Süßigkeiten, Geschenke und einen neuen Fußball …. alle waren mega happy …!! Ich habe gelernt, dass man hier auch 14jährige Jungs mit Spielzeugautos glücklich machen kann, womit man in Europa garantiert keinen begeistern könnte, aber hier ist es das erste Spielzeug, das sie jemals bekommen haben … war gar nicht so einfach, sie zu stoppen, aber wir wollten doch noch ein Foto machen, um es euch zu schicken … . Und natürlich habe ich alles, was hier für ein Festessen nötig ist für das Weihnachtsessen am nächsten Tag dagelassen … ne Menge Fleisch, Kartoffeln, Spaghetti, Salat, Softdrinks … 🙂

4. mit meinen deutschen Freunden hier an Heilig Abend mit Spätzle & Geschnetzeltem … kein Weihnachtsbaum, kein Adventskranz, keine Kerzen und überhaupt gar keinen Schnick Schnack, aber gute Gespräche … .

5. Mit den Kindern von Iris Ministries (am 25.12)
Wir begannen mit Gottesdienst (war ja ein Sonntag) mit Weihnachtsbotschaft (meinerseits) … hatten noch eine andere Gemeinde zu besuch, die einen großen Kuchen mitbrachte um mit uns gemeinsam den Geburtstag Jesu zu feiern … dann ein für hier übliches Festessen und im Anschluss Klamotten und Geschenke für alle … :).
Hierzu sei vielleicht noch zu erwähnen, dass man nicht alles schön aufgereiht in einen großen Shoppingcenter bekommt, sondern die Softdrinks in einem Landen, das Fleisch in einem anderen, die Spaghetti noch mal woanders, den Salat auf dem Markt, Geschenke muss man sich auch zusammenzusuchen und der größte Aufwand sind die Klamotten (man wühlt sich durch riesige Berge an verschiedenen Orten und hofft mit Gottes Gnade für jedes Kind das passende gefunden zu haben) … .
Wie dem auch sei … die Arbeit war es wert … Gottes Liebe sind halt nicht nur Worte … .

Außerdem hatte ich auch dieses Jahr wieder das Privileg mit all ‚meinen’ Kindern 2 Tage in Casa M’sika zu verbringen, sowas wie ein Holiday Resort eine Stunde weg von Chimoio. Dem voran ging der Kampf um das Papier vom Sozialamt (ohne das kann man als Weißer leicht beschuldigt werden kann Kinderhandel zu betreiben, wenn man bei den Straßensperren von der Polizei angehalten wird), aber Gott kümmert sich ja immer … 🙂 . Diesmal haben die Kinder auch mal die Zebras und Giraffen gesehen ;), schwimmen im Pool ist niemals out, lecker & viel Essen, einen Berg erklommen, schön vor der anderen Gästen gesungen … . Dieses Jahr waren noch mehr andere Kinder da, die aber überwiegend nicht dort übernachteten … und warum weiß ich nicht, aber diesmal bekamen unsere Kinder die Hotelzimmer, nicht nur Matratzen im Konferenzraum … :).

Gibt auch noch andere gute Neuigkeiten … hier die Kurzfassung … habt ja auch noch anderes zu tun …

Ich war wieder in Zimbabwe mit meinem tollen Team, Gemeindegründungen & Leiterschulung,
habe viele Gemeinden im Busch besucht & dort gepredigt,
unzählige Male hier in der Stadt Chimoio gepredigt und gelehrt,
es gab einen weiteren Kairos Kurs,
ich war mit netten Leuten 2 Tage in der Nähe von Beira am Strand (muss auch mal sein 😉 )
wir sind weiterhin gebetsmässig im Krankenhaus unterwegs,
hatten mehrere super coole Jugendgottesdienste (das letzte Mal haben die Stühle nicht mehr gereicht 😉 ,
eine weitere Taufe im Gefängnis,
wir haben es geschafft die Existenz von Loving the Nations hier in Mosambik in der Zeitung der Republik zu veröffentlichen und den Beweis sicher nach Chimoio zu bringen, das definitive Zertifikat in der Hand, ne Steuernummer und sogar ein Bankkonto eröffnet bekommen (nachdem wir einen Stapel Papiere eingereicht haben – im wahrsten Sinne des Wortes hoffe ich nun, dass alles passt), so dass die Arbeit auch wenn ich mal nicht mehr hier bin weitergehen kann …
nachdem die Stadterwaltung die von uns eingereichten Papiere verloren hat (sie unauffindbar sind) und mir zweimal die Papiere mit falschen Angaben ausgehändigt wurden ist nun das neue Grundstück, auf dem wir Häuser für Mädchen bauen wollen doch tatsächlich offiziell unseres (nachdem ich meinem Nachbar, dem Bürgermeister, einen Besuch abgestattet habe wurde das Papier noch am selben Tag ausgestellt) … jetzt fehlt nur noch die Baugenehmigung …
mein Rücken ist viel besser, kann nur noch keine schweren Sachen heben …
mehr Strassenkinder sind bei uns aufgetaucht und haben gesagt sie wollen bleiben …
wir haben eine riesige Machamba (Feld) in Bergnähe und an einem Bach bekommen, d. h. wenn es irgendwo in diesem Land regnet, dann da; die Idee ist auch, dass sich die Arbeit mit den Kindern mit der Zeit soweit wie möglich selbst trägt

All das sind Gebetserhörungen … wer es auf dem Herzen hat bete bitte weiter mit/für uns … wir glauben Gott will & wird hier noch viel mehr tun …

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Neue Jahr …
Danke für euer Interesse & alles Mittragen!
Segen euch allen!!
Liebe Grüsse aus Afrika,
Claudi

September 2016

Hallo ihr Lieben,

bin wieder gut gelandet in Mosambik …
das übliche Kaos, nichts Neues 😉

Mein Haus war mega dreckig, aber ich hatte auch nichts anderes erwartet 😉
netterweise haben mir 2 meiner Freunde hier gleich am nächsten Tag geholfen, den gröbsten Dreck zu entfernen … 🙂
Die Herausforderung war, dass ich die ersten Tage hier kein Wasser hatte … ;-(
erst nachdem ich mal wieder einen der Verantwortlichen der Wassergesellschaft hier anrief gabs dann am nächsten Tag mal welches 😉 … die letzten Tage waren nun etwas besser und ich konnte doch endlich auch mal die Wäsche, die noch vor meiner Abfahrt liegengeblieben war und die inzwischen neue angesammelte, sowie die völlig eingestaubten Vorhänge waschen … 😉

Ansonsten …
Der Jugendgottesdienst gestern war der Hammer …
die „Discipleship group“ letzten Sonntag auch …
wenn die Gegenwart Gottes so krass ist, will immer keiner nachhause gehen …
der Papierkram ist erneut eine Herausforderung …
den Kindern gehts gut … wünsche mir immer noch, dass die, die noch auf der Strasse sind zu uns kommen …
im Krankenhaus & Gefängnis gehts vorwärts … ausführlicheres bei Gelegenheit …

Soweit mal in Kürze,
liebe Grüsse,
Claudi

April 2016

Hallo ihr Lieben,

wird mal wieder Zeit was von mir hören zu lassen … Nachdem es wochenlang super heiß war ist es jetzt schweinekalt … trotz Wollsocken und Fliesspulli und heißem Tee … :(.

Fühl mich manchmal wie jemand, der Jonglage macht und 30 Bälle gleichzeitig in der Luft halten muss … 😉

Auf dem Grundstück
Eines unserer Kinder, Aderto, der seit 10 Jahren seine Mutter nicht mehr gesehen hat, ging von zuhause weg als er noch klein war, und lebt jetzt seit gut einem Jahr bei uns. Beim 3. Versuch fanden wir seine Mutter und es war eine große Freude auf beiden Seiten. Die Mutter war sehr froh zu wissen, dass ihr Sohn lebt und an einem guten Ort ist. Als ich ihr 2x2m großes Lehmhaus ohne vernünftiges Dach und ohne Türe sah verstand ich warum Aderto von zuhause weglief, wenn es dort nichts zu essen gab … . Wir sind fleißig dabei so viel möglich selbst anzupflanzen … Tomaten, Salat, Bohnen, grünes Gemüse, Süßkartoffeln, Maniok, verschiedenste Obstbäume … . Seit letztem Jahr ist alles super teuer hier, und Platz haben wir ja auf dem Grundstück, so versuchen wir was geht selber zu haben.
Unser Mais ist leider auch (wie der von allen anderen in der Gegend) überwiegend vertrocknet. Gibt nur wenige Orte, an denen es dieses Jahr eine Ernte gibt und die Maismehlfabrik hier ist eifrig dabei den gesamten Mais aufzukaufen. Sie bieten einfach etwas mehr Geld als der übliche Preis, was den Preis für alle in die Höhe treibt und bevor man dazukommt den Mais abzuholen, der ausgemacht war hat ihn schon jemand von der Fabrik auf einen ihrer Lkws geladen. Ich hoffe wir schaffen es welchen zu bekommen, weit weg im Busch und viel teurer als geplant, aber irgendwie muss ich schauen, dass die Kinder das Jahr über was zu essen haben …
Unser Küchendach flog bei einem Unwetter davon und auch einen Teil der Küche gab es nicht mehr und das letzte Haus, das schon halb hoch war wurde auf die Grundmauern reduziert. Blieb uns nichts anderes übrig als wieder von vorne anzufangen, neuen Zement … zu kaufen, und jetzt müssen wir schauen, dass wir innerhalb des erlaubten Zeitraums der Baugenehmigung fertig werden …
Einer der Mitarbeiter hat eine Preschool (Kindergarten) begonnen und ich finde er macht es super.
Die Pastoren – und Leiterschulung, die ich dort einmal in Monat mache läuft bereits seit 3 Monaten – und richtig gut! Als wir das Grundstück bekommen hatten, legte mir Gott aufs Herz nicht nur was für die Kinder zu tun, sondern auch für die Gemeinden in der Nähe. Finde es jedes mal wieder faszinierend von wie weit her die Leiter zu Fuß kommen. Sie laufen um 5 Uhr los um um 9 Uhr dort zu sein und nach Ende wieder zurück!
Am Karfreitag war ich dort um mit der vor einigen Wochen neu entstandene Gemeinde zum ersten Mal das Abendmahl zu feiern. Ich erklärte worum es geht und als wir bei dem Punkt waren wer am Abendmahl teilnehmen kann bekehrten sich erstmal 6 Leute. Ich war überrascht dort an einem Freitag Abend 70 Leute anzutreffen. Wenn man bedenkt, dass die Gemeinde noch keine 2 Monate alt ist … .

Die Vereinsregistrierung hier …
Wir haben die Unterschrift des Gouverneurs!!!!!!!!!!!!!
Das nennt man die offizielle Legalisierung des Vereins … .
Leider ist man aber damit nicht fertig wie ich herausgefunden habe. Wir müssen es noch schaffen unsere Legalisierung in der ‚Zeitung’ der Republik zu veröffentlichen, was nicht nur mega teuer, sondern auch mega schwierig ist. Nach einem Monat habe ich nun endlich das Papier, das man von der Stadtverwaltung hier braucht um die Veröffentlichung einzureichen, was man in Maputo machen muss. Die Frage ist wer es machen kann. Und mit dem Einreichen ist es nicht getan. Wenn man dann nicht ständig dort auf der Matte steht und nachhackt passiert nichts. Wenn man es nicht innerhalb von 3 Monaten schafft, was meiner Info nach selten ist, verliert man das Geld, was wir hier in Chimoio bei der Stadt bezahlt haben und muss noch mal bezahlen. Der Punkt ohne die Veröffentlichung kriegt man keine Steuernummer und damit kein Bankkonto und damit … . Ihr könnt gerne mit uns für ein Wunder beten … .

In Dombe
Trafen wir auf Menschen, hungrig nach der Wahrheit … Gott sei Dank regnete es nicht, denn die ‚Kirche’ hatte nur ein bisschen getrocknetes Grass als ‚Dach’.
Auf dem Rückweg brauchten wir ein Wunder … das ‚checke den Motor Licht’ ging an sobald wir losfuhren und ich merkte, dass er Motor Null Power hatte und das Auto kaum beschleunigte. Hm. Wenn wir in der Ebene gewesen wären wäre es vielleicht auch so gegangen, aber wir waren mitten in den Bergen und um nach Chimoio zurück zu kommen mussten wir über einige ziemlich hohe Berge (Pässe). Wir beteten. Was blieb uns auch übrig? Nach ungefähr einer Stunde Gebet (während wir fuhren) ging das Licht aus und das Auto war okay. Wenn du den Berg hochfährst und merkst dein Gaspedal gibt nichts her und das mitten im nichts bleibt dir nix anderes übrig als zu beten. Hier gibt es keinen ADAC, nur Gott. Wer beten lernen will hier gibt es täglich viele Möglichkeiten ;-­‐)

In Guro
Sobald wir dort angekommen waren gingen wir zu dem neuen Gefängnis, um dort zu predigen. War easy, weil der Direktor vorher der Sicherheitschef in Chimoio war und mich kannte. Es war ein Privileg die ersten zu sein, die dort von Jesus erzählten. Das Gefängnis ist neu und das zweitgrößte in der Provinz Manica, in der ich wohne. Gott war spürbar gegenwärtig. Danach gings ins Krankenhaus, wo wir für die Kranken beteten. Einem aus unserem Team ging es schlecht, hatte offensichtlich Malaria; wir versuchten Medizin zu bekommen, war aber nicht möglich. Wir beteten und ihm ging es gut. Auch das hat Jesus geregelt.
Kamen gerade noch rechtzeitig in die Gemeinde bevor ‚die Sintflut’ ausbrach. An dem Abend konnten wir weiter nichts machen. So verbrachten wir 3 Stunden lang in intensiver Fürbitte.
Nach meiner Erfahrung beim letzten Mal mit 1 Million Ameisen in meinem Schlafsack, in meinem T-­‐Shirt, Hose, Haaren habe ich mich entschlossen diesmal im Auto zu schlafen, was zwar nicht unbedingt bequem ist, aber immer noch besser, dachte ich. In beiden Nächten gab es stundenlange Gewitter (Unwetter), so dass es mehr als die halbe Nacht taghell war. Als dann das Wasser bei der Fahrertüre, neben der ich schlief hineinlief fand ich, dass der Spaß aufhörte und ich gebot sofort damit aufzuhören und wenigstens das geschah.
Nachdem wir die letzten trockenen Brötchen zu Abend gegessen hatten fragten wir uns, wie es weitergeht, aber es fand sich auch am nächsten Tag noch was essbares … .
Am nächsten Tag blieb ich in der Gemeinde, die uns Obdach gewährt hatte, während der Rest des Team unterwegs war und die Leute für den Abend einlud. Wir zeigten den Jesus Film …

In Macate
War ich letztes Wochenende zum Lehren …
Zu meinem Erstaunen traf ich eine total volle ‚Kirche’ mit Leuten aus verschiedenen Gemeinden an und das obwohl das Seminar nur 2 Tage vorher angekündigt war … Am Samstag Abend sprach ich über Gottes Stimme hören. Nachdem die Teilnehmer füreinander beteten und sich gegenseitig mit dem, was sie von Gott empfangen hatten ermutigt hatten, stand einer auf, der offensichtlich etwas durcheinander war und meinte, bevor er hierher gekommen wäre hätte er mich in einer Vision gesehen und ich hätte ihm was von Gott weitergegeben. Er war offensichtlich sehr bewegt, dass er sich das ganze nicht eingebildet hatte, sondern dass es gerade tatsächlich passierte. Er war von einer anderen Gemeinde und kannte mich offensichtlich nicht.
Am Sonntag morgen nach einer intensiven Gebetszeit erzählte der Pastor, er hätte von einem Engel ein Papier gezeigt bekommen auf dem der Vers aus dem Buch Offenbarung stand ‚hört, was der Geist Gottes der Gemeinde sagt’; sein Kommentar dazu war, er hatte gedacht, ich würde hier reden, aber die Ansagen waren offensichtlich von Gott … Die Idee mit dem Seminar dort war wohl nicht meine … ;­‐)

Ausserdem war ich in Inchope, in Manica und und …

Im Gefängnis …
Haben wir gestern mal wieder getauft … war alles nicht einfach im Vorfeld … auf einmal gab es kein Wasser mehr … die Helden trugen das Wasser mit 20 Liter Kanistern von weit her … und aus irgendwelchen Gründen ging mein Wecker nicht, der Alarm war eingestellt, aber kein Ton … das war noch nie … als die Jungs am Tor klopften schaute ich auf die Uhr und sprang aus dem Bett … manche Tage beginnen nicht nach Plan … . Im Mai sind die 2 Jahre ‚Bibelschule’, die ich dort immer donnerstags mache rum und die ‚Studenten’ freuen sich auf ihre Zertifikate.
24 Std Gebet hatte eine zeitlang pausiert weil viele in andere Gefängnisse verschoben wurden und neue kamen, aber jetzt läuft es wieder … 🙂 .

Im Krankenhaus …
Wir bleiben dran, gehen nach wie vor regelmäßig … bin gespannt, was Gott da noch macht … sind immer alle super offen …
Vor kurzem gab es mal eine Ärztin, die meinte, auf ihrer Station dürften wir nicht beten … dann haben wir halt vor dem Haus gebetet … für die Patienten, sie gesegnet und dass sie entweder ihre Meinung ändert, Dienstags keinen Dienst mehr hat oder versetzt wird … weiß nicht, was passiert ist, aber seit 1 Monat haben wir sie nicht mehr gesehen …

Die Seelsorgeschulung
Ist schon fast wieder vorbei … Mittwoch abends ist mein Haus gerade immer voll … war super viel Arbeit all die Teachings auf portugiesisch zu übersetzten, aber wenn ich sehe, was es bei den Teilnehmern bewirkt war es es wert … und die sind auch alle Multiplikatoren, fähig andere zu lehren, es an andere weiterzugeben … . Was ich ihnen beibringe hat noch keiner jemals vorher gehört, weil keiner hier über innere Heilung lehrt … irgendjemand muss ja mal damit anfangen …

Eines noch
Letztes Jahr hatte mir Gott wichtig gemacht, die Studenten von der Uni hier, die wahrscheinlich die zukünftigen Leiter des Landes sein werden über geistliche Themen zu lehren. Einer, der dort studiert organisierte es und fand absolut offene Türen. So bin ich nun Dienstag abends immer dort. Es ist schwierig zu beschreiben, aber die Abende sind jeweils was ganz besonderes. Sie sind so offen, checken die Sachen sofort und setzen sie auch immer gleich um. Es ist als ob sie nur darauf gewartet hätten. Ich würde sagen, was dort passiert läuft unter ‚vorbereitete Werke’ (Epheser 2,10). Jugendgottesdienste, Discipleship group, das, was ich mit den Kinder mache, unsere wöchentlichen Gottesdienste im Gefängnis … gehen weiter, aber ich denke, die Mail ist schon lang genug … Wie ihr seht mir ist nicht langweilig … Liebe Grüsse & ich hoffe euch im Sommer zu sehen … Weiß nicht, ob ich es noch mal schaffe zu schreiben, aber im Juni komme ich … wer möchte, dass ich irgendwo was erzähle, predige o. ä. sage mir bescheid … Liebe Grüsse, Claudi

Januar 2016

Liebe Freunde,

hoffe, ihr hattet frohe & gesegnete Weihnachten und jetzt ein bisschen Zeit ein paar Zeilen von mir zu lesen …
Hier in Chimoio habe ich wie üblich Weihnachten mit den Kindern gefeiert, erst am 24.12 tagsüber mit den ehemaligen Straßenkindern, die nun auf unserem Grundstück von Loving the Nations in Augustinho Neto wohnen, dann hab ich spätnachmittags & abends mit meinen deutschen Freunden gefeiert und am 25. den ganzen Tag mit den Kindern von Iris Ministries … es gab mosambikanisches Festessen, massig Süßigkeiten & Snacks, viele Geschenke, neue Fußbälle … so wie sie s mögen … ;‐)
Der Besitzer von Casa M’sika hat mich & ‚meine Kinder’ noch mal zu Weihnachtsliedern bei Kerzenlicht eingeladen. Die Kinder haben echt toll gesungen, manche Lieder sogar auf englisch, was echt nicht einfach für sie war ;‐) … es gab wieder eine lange Wanderung auf der Suche nach wilden Tieren und ein paar sahen wir auch … lecker Essen … Swimmingpool … und einfach eine Nacht woanders … alle waren happy happy happy …
Auf dem Grundstück … Das 3. Haus ist fertig, das Gästehaus auch fast, diese Woche wird das ‚Fundament’ des 4.Hauses gegraben … . Die Preise sind in den letzten Monaten enorm gestiegen, einiges ist doppelt so teuer, was das weitere Bauen nicht einfach machen wird, da ich eine Hochrechnung mit den alten Preisen gemacht habe und wir einen festen Betrag haben, aber irgendwie wird es gehen … wie immer … .
Unser Schreiner fertigt gerade die ersten Betten für die Kinder an, dann brauchen wir noch Matratzen …. .
Schaut euch unsere schöne Machessa (Aufenthaltsraum, das Ding mit dem Strohdach) auf dem Foto an, die endlich ganz fertig ist … die ersten 10 Bänke haben wir auch … und auch gleich für eine Hochzeit verwendet wurde … Carlos, der sich um die Kinder kümmert hat nach langem hin und her doch seine jetzige Frau Andinha geheiratet, auf eine völlig unkonventionelle, nicht traditionelle Art, nur mit ein paar Freunden und nem Pastor … die Party kommt noch … . War ein super Beispiel für die Kinder, denn die meisten Leute hier heiraten nicht mit der Ausrede kein Geld zu haben, aber das Heiraten selber & der Segen kosten ja nichts … .
Die Legalisierung von Loving the Nations hier geht auch endlich wieder vorwärts. Das Sozialamt kam vorbei und wir haben nun endlich das Papier, das der Governer wollte, auf das die Justizbehörde wartete. Jetzt muss er nur noch sein okay geben … . Der Besuch des Sozialamts lief super, haben nur eine einzige kleine Sache kritisiert, was alle, denen ich das hier erzähle völlig erstaunlich finden, weil normalerweise nehmen die dich echt komplett auseinander. Für uns ist es eine Gebetserhörung … ;‐)
Lasst mich vielleicht noch eine Sache erwähnen … die Direktorin der Justizbehörde, die sich weigerte unser Papier für das Sozialamt zu unterschreiben wurde abgesetzt und mit dem neuen Direktor war es kein Problem und genau in der Woche, als ich beim Sozialamt wegen einer anderen Sache vorbeischaute (brauchte ein Papier für die Polizei, dass wir die Erlaubnis haben, die Kinder nach Messika zu transportieren) hatten die gerade eine neue Direktorin gekommen (die andere war glaube ich 8 Jahre da) und da die neue noch keine Ahnung von irgendwas hatte unterschrieb sie alles, was ihr vorgelegt wurde … hat Gott mal wieder gut organisiert … hat lange gedauert, aber jetzt …!!
Im Gefängnis … Seitdem ich Ende August aus Deutschland zurückkam hatten wir abgesehen von den wöchentlichen Gottesdiensten und bible studies 2 Taufen und einen super gesegneten Weihnachtsgottesdienst mit ca. 700 Häftlingen (so viele in den Saal passten). Diejenige, die dort alle Aktivitäten koordiniert, zusammen mit dem Direktor alles genehmigt, meinte nach der Predigt zu unserem Pastor, dass sie im nächsten an den bible studies teilnehmen wird, weil sie noch mehr lernen will. Schon länger höre ich immer wieder Kommentare der Gefängnisaufseher (heißt das so auf deutsch?), dass sie auch gerne regelmäßig an unseren Gottesdiensten und bible studies teilnehmen wollen und es tauchen auch immer wieder welche auf … das geistliche Wachstum und die Veränderung der Häftlinge macht sie neidisch … . Außerdem fragten mich die Aufseher, ob wir nicht auch einen solchen Gottesdienst in den anderen Gefängnissen dieser Provinz machen könnten … hm, ja, schon, denke ich … . Anfang November (oder Ende Oktober?) hatte ich das Privileg ein Leitertraining mit allen Leitern und Pastoren des Gefängnisses zu machen …. das Gefängnis ist groß und hat mittlerweile mehr als 1800 Insassen und jedes ‚Haus’ hat inzwischen einen Pastor, der sich um die Schäfchen kümmert … und der an den Wochenenden mit seinen Leuten Gottesdienst feiert … ja, langsam wird’s organisiert dort … ;‐). 24/7 prayer geht auch weiter 🙂 … und ich weiß nicht mehr wann es war, aber vor ein paar Wochen bedankten sich die Chefs dort bei uns, weil dieses Jahr das erste Jahr ist, in dem es im September keine Krawalle gab, niemand versuchte zu entkommen, keine Schlägereien etc. …. und sie meinten, dass sei aufgrund des kontinuierlichen Gebets und unseres Inputs … hmm … ist doch auch mal cool, wenn Gott die Ehre gegeben wird und anerkannt wird, dass die Veränderung wegen Gott ist ;‐) … .
Das ‚ Krankenhausteam’ hat seit ca. 2 Monaten einige tolle + fähige Leute dazubekommen … ich hoffe die bleiben … ;‐)
Der Jugendgottesdienst … Die Anzahl der ‚Teilnehmer’ wächst und mehr und mehr verstehen um was es geht, dass wir gemeinsame Sache machen, zusammenarbeiten und nicht jeder für sich sein eigenes Süppchen kochend. Der letzte Gottesdienst war schon lange vorbei, aber die Anbetung ging noch für lange Zeit weiter … :-).
Der 2. Teil der discipleship group ist nun beendet … jeder einzelne der Teilnehmer ist wirklich was ganz besonderes … und ab Januar gibt es andere Teachings, wieder offen für neue Leute. In letzter Zeit kommen mehr und mehr Leute bei mir zuhause vorbei, die auf der Suche nach der Wahrheit sind, was mir zwar nicht immer in den Zeitplan passt, aber trotzdem echt cool ist (nach der mosambikanischen Art, die Leute kommen einfach) … .
Im Oktober waren wir in der Gegend von Sussundenga, in Dombe und in Moussorize evangelisieren … das Team war super … trotz all der harten Arbeit, der Herausforderungen immer lachend und eine gute Einstellung … keiner wusste wo wir schlafen, was wir essen werden, aber alles fand sich und vor allem fanden viele Jesus :-). Am ersten Abend zeigten wir den Jesusfilm auf einem Fußballfeld … direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite war eine Bar, mit so lauter Musik, dass man sich anschreien musste, um sich zu verstehen (es gab keinen Strom, aber irgendwie schafften sie das mit einer alten Autobatterie), aber sobald wir anfingen machten sie die Musik aus und kamen alle rüber, was eher selten ist, normalerweise muss man sie schon bitten die Musik etwas leiser zu machen und selbst dann hören sie nicht unbedingt. Hingegeben sahen sie sich das Leben Jesu an und viele wurden von Gott berührt, baten um Gebet, wollten mit dem Trinken aufhören (nicht weil jemand von uns ihnen das sagte) … . Wenn ich an diesen Orten bin fühle ich mich oftmals wie am Ende der Welt und tatsächlich sind wir irgendwo im Busch, an einem Ort, der keinen interessiert, aber Jesus hat die Menschen dort nicht vergessen … .
Ich könnte noch viel schreiben, will euch aber nicht langweilen, von demher sei einfach gesagt, ich & wir waren noch an vielen weiteren Orten um zu predigen, zu lehren und überall begegnete Gott den Menschen … .
Gott ist und bleibt treu und Ihm sei alle Ehre!!
Liebe Grüsse & Gottes Segen für 2016, Claudi

Juni 2015

 

Hallo ihr alle, weiß mal wieder nicht, wo die Zeit hin ist, ist schon fast wieder 1 Jahr rum …

Die Woche vor und über Ostern waren wir nochmal 10 Tage in  Zimbabwe, an
verschiedenen Orten.  Die Lebensbedingungen in Zim sind nicht leicht. Auf dem Land ist eine Dürre (d.h kaum Ernte und somit kaum Essen aufgrund mangelnden Regens) und in den Städten ist alles teuer, es gibt kaum Strom & Wasser  -­‐ wenn Strom, dann meist nach Mitternacht oder zumindest nach 23Uhr, bis ca. 3Uhr morgens, so muss man dann kochen, da es auch kein Feuerholz oder Kohle wie in Mozambique gibt, Wasser gibt es meist in den frühen Morgenstunden, von 4.30 bis 5.30, d.h wenn du welches willst, dann zapfe es dir zu der Zeit ab; und trotzdem musst du um 7 oder 8 Uhr in der Arbeit erscheinen. Da wir nicht in 5 Sterne Hotels schlafen, die einen Generator besitzen war es für uns wie für die Leute dort. Es gab kaum was zu Essen, wenig Schlaf, uns war kalt,  wir wurden mehrmals nass bis auf die Haut … aber Menschen wurden ermutigt, von Gott berührt, gerettet, geheilt, befreit … und darauf kommt es schließlich an. Wer Lust hat kann dazu mal in der Bibel den 2.Korintherbrief Kapitel 11 Vers 23-­‐28 und Philipper 4, 11-­‐13 lesen.
Komplimente an mein Team, alle hatten eine gute Einstellung, keiner beschwerte sich, haben echt Reife bewiesen …
Die letzten 3 Tage waren wir auf einer Konferenz hoch oben in den Bergen, in der Gegend von Chipinge; wir fuhren 2 Std lang langsam aber stetig den Berg hinauf. Zwischendrin hielten wir mal  kurz an (jedenfalls war das der Plan gewesen), um  ‚aufs Klo zu gehen’ – das war ein Fehler – aber wer konnte das wissen? Als wir  weiterfahren wollten sprang das Auto nicht mehr an – super  :(. Die Strasse war  leider zu schmal um umzudrehen, sodass wir berg runter hätten starten können, was einfach gewesen wäre; berghoch anschieben war unmöglich; da blieb nur eins: rückwärts den Berg runter – hm. Ich betete und legte es in Gottes Hand. Auf den 2. Anlauf klappte es. Dass, was wir taten nicht ungefährlich war, war uns allen klar, denn die Strasse war kurvig und wenn der Motor nicht an ist, ist es hart zu bremsen, man muss die Bremse mit aller Kraft treten; aber es gab keine andere Möglichkeit. Gibt immer neue Erfahrungen im Leben …  :-).

Im April hatten wir eine weitere Taufe im  Gefängnis, diesmal 47 Häftlinge, die ihr altes Leben in Sünde beenden und von nun an mit & für Gott leben wollten  :-).
Nach dem 24/7 Gebet im (den gesamten) März initiierten sie selbst noch eine weitere Woche Fasten & Beten im Anschluss … wow … und meinten ab nächsten Monat wollten sie wieder mit 24 Std Gebet anfangen … .
Die Gunst, die wir bei den Gefängniswärtern haben ist für mich nach wie vor erstaunlich … vor kurzem teilte der neue Sicherheitschef (2.Chef nach dem Direktor) unserem im Gefängnis verantwortlichen Pastor mit, dass zukünftig mehr Häftlinge in unseren Gottesdiensten sein sollen, da wir Botschaften haben, die Leben verändern … und sie haben ihr Wort gehalten, seit neuestem haben wir fast doppelt so viele Leute in unseren wöchentlichen Gottesdiensten und es sollen noch mehr werden. Die ‚bible studies’ Donnerstag nachmittags laufen ebenfalls richtig gut. Wer daran teilnimmt muss sich für 2 Jahre ‚verpflichten’. Wer da kommt, sind die richtig hungrigen und die zu lehren ist eine Freude …  :-).

Wir konnten die Genehmigung für Besuche & Gebet im  Krankenhaus für 2 weitere Jahre erneuern … möge Jesus den Menschen dort begegnen, jedem geben, was er braucht … . Was den Papierkram von Loving the Nations betrifft, ist soweit ich weiß leider noch nicht besonders viel vorwärtsgegangen,  aber durch den ganzen Prozess habe ich einige Zeit beim Sozialamt verbracht, mehr Beziehung gebaut und Gott gab mir die Möglichkeit mit der Direktorin zu sprechen, ihr von unserem Projekt zu erzählen, was in der Regel ziemlich schwierig ist.

Bin dankbar, dass die meisten Strassenkinder nach wie vor bei uns sind und sie sind nicht mehr dieselben. Wer sie reden und beten hört wird niemals glauben, dass sie erst gute 3 Monate bei uns sind. Wers auf dem Herzen hat, bete für sie und diejenigen, die sich um sie kümmern … .
Diese Woche sind Schulferien, so haben wir die Gelegenheit genutzt was besonderes mit all unsere Kindern zu machen; der Besitzer von ‚Casa M’sika’ hatte uns ja eingeladen wiederzukommen. So hatten wir einen super Tag mit unseren Kindern (die von Iris & Loving the Nations)  … Baden im Swimming Pool,  eine Wanderung durch die wunderschöne Natur und diesmal hat sich sogar eine der Giraffen blicken lassen …  :-).

Discipleship group …
fehlen nur noch 2 Treffen und alle haben schon mehrmals gefragt, ob wir nicht
weitermachen … denke doch schon, zumindest erstmal bis Ende des Jahres, dann können wir ja nochmal neu entscheiden … .

Letztes Wochenende waren wir  in Macossa and Guro, 2 Städte im Norden der Provinz, in der ich wohne. Nach Gebet fuhren wir im Glauben los  … kam trotz allem Versuchen nicht dazu, das, was ich am Auto vorher richten hätte wollen zu richten … wie dem auch sei … Gott war wie immer treu, hat uns sicher ans Ziel und auch wieder zurück gebracht. Am Freitag abend  zeigten wir den Jesusfilm in Macossa. Die Leiter vorort hatten es gut vorbereitet, die Leute eingeladen, sodass viele kamen. Zur Überraschung aller wurde uns der zentrale Platz in der Stadtmitte gegeben, auf dem es eine feste Bühne und Sitzgelegenheiten gibt: Normalerweise darf dort nur der Präsident oder andere hohe Politiker sprechen, christliche und andere Veranstaltungen sind auf dem Fußballfeld, was etwas ausserhalb und lediglich eine Grassfläche ist. Am Samstag ganztags gab es für alle Pastoren & Leiter der verschiedenen Gemeinden die Möglichkeit an einem Seminar teilzunehmen, bei welchem ich über verschiedene Dinge lehrte.
Am Sonntag morgen natürlich wie immer in einem Gottesdienst einer Gemeinde
gepredigt und dann gleich anschliessend nach Guro gefahren. Die Polizei dort war echt nett zu uns, erlaubten uns das Fußballfeld für unsere Evangelisation zu nutzen. Aufgrund des dort an dem nachmittag stattfindenen Fußballspiels und all den Zuschauern vorort war es einfach die Nachricht über den im Anschluss zu sehenden Film zu verbreiten – jedenfalls war das der Plan gewesen – nur leider wollte unser MP3 Player trotz allem Versuchen uns den Film nicht geben … grr … aber nichts zu machen. Nach einigen vom Keyboard begleiteten Liedern blieb mir nichts anderes übrig als spontan zu predigen, im Vertrauen, dass Gott mir die richten Worte geben würde, denn in der Situation war weder ne Minute sich irgendwo zurückzuziehen, noch Licht, um was in der Bibel zu lesen; wir waren von einer riesigen Menschenmenge, von wohl tausenden von Leuten umgeben.  Das erstaunliche an dem Abend war, dass selten so viele Jesus in ihr Leben einluden, wie an dem Abend – auch ohne den Film und damit ohne das Leben von Jesus gesehen zu haben. Nach der Predigt & dem allgemeinen Gebet beteten wir noch lange für Leute und eine neue Gemeinde wurde gestartet.  Man muss flexibel sein und einfach tun, was geht … . An manchen Tagen sind die Dinge ein bisschen verdreht … es gab diese weisse Maispappzeug mit in Öl schwimmenden Ziegenfleisch zum Frühstück, nichts zum Mittagessen und Kekse & Erdnüsse zum ‚Abendessen’ (hatten sonst nichts). Auch die Nacht dort hatte so manche Herausforderung …  hatte mich gerade erschöpft auf dem Boden zum Schlafen niedergelegt als innerhalb von Minuten tausende (nicht übertrieben) von Ameisen auf meiner Matte, in meinem Schlafsack, in meinen Klamotten
… waren; ob ich wollte oder nicht, ich musste nochmal aufstehen und mich soweit es ging von dieser Plage befreien … grrr … dann versuchte ich es mit auf der Holzbank schlafen (möglichst nicht bewegen -­‐ sind schmal und unstabil, aber der Boden war keine Option (andere aus dem Team machten das gleiche) … zumindest ein paar Stunden waren mir gegönnt … als ich um 5 Uhr morgens wiederum von Ameisen umringt , im Gesicht, in den Haaren, wiederum in meinem Schlafsack … aufwachte stand ich trotz Kälte ‚freiwillig’ auf … war nicht meine 1. Nacht mit Ameisen, aber die Menge hat definitiv alle meine bisherigen Erfahrungen übertroffen … . Das ganze hatte zumindest den Vorteil, dass wir am Montag nicht allzu spät in Chimoio ankamen und ich noch gut alles, was ich an dem Tag schaffen wollte schaffte … hat doch alles seine Vorteile … ;-­‐)

Bald (ab 12. Juni) bin ich in Deutschland und hoffentlich auch gleich unter meiner
deutschen Handynr (0151/22160202) erreichbar.
Wer mich sehn oder als Predigerin will sage bescheid …

Grüsse aus Mozambique,
Claudi