März 2013

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Hallo ihr alle,

Grüße aus Mosambik!

An dem abend, an dem der Strom zum 3.Mal weg ist, dankt man Gott für die Tage, an denen es Strom ohne Unterbrechungen gab.

Mosambik ist ein guter Ort, um ‚die Freude am Herrn’, ‚die Freude, die nicht von äußeren Umständen abhängt’ zu praktizieren J. Vor kurzem hatte ich eine besonders gute Woche diesbezüglich … mein Hund wäre fast an Vergiftung gestorben, die Wasserrechnung hatte den 3fachen Betrag völlig ohne Grund (so musste ich da mal wieder vorbei das regeln, natürlich bei der Gelegenheit Gottes Wort dort weitergegeben), ständig war der Strom weg, kein Wasser, mein Auto war in allen Einzelteilen (ist immer noch), mein Internetmodem ging nicht mehr nachdem ich es anderen Missionaren ausgeliehen hatte (also kein Internet), mein Hausbesitzer wollte die Miete von 7000 auf 5000 Metecais erhöhen (mehr als 100%!), mein Hund brachte mein Kätzchen um … – preist den Herrn!

Im Gefängnis …

Die Gefangen wachsen im Glauben … bin immer wieder begeistert, wie gehorsam sie sind, das Gelernte in die Praxis umzusetzen, mehr als jede Gemeinde, die ich hier kenne. Vor 2 Wochen lehrte ich über das Abendmahl und sie haben tatsächlich mit anderen das Abendmahl im Gedenken an den Tod Jesu, sein Leiden für uns, gefeiert; davor wurden Sünden bekannt so wie sie das gelernt hatten; viele kamen zum Glauben an Jesus und vertrauten Ihm ihr Leben an … nicht nur Häftlinge, sondern auch Wächter und anderes Gefängnispersonal …wenn Gott gegenwärtig ist … J.

Grosse Freude im Frauengefängnis als wir das letzte Mal dort waren, nicht nur weil wir ihnen ein paar Bibeln gaben (um die sie Gott gebeten hatten – keiner hatte eine!) und Kleidung für die Babys, sondern schon davor, während wir Gott anbeteten und für sie beteten… .

Beide Teams sind gewachsen, das Gefängnis- und das

Krankenhausteam … J.

Ich hatte ‚gute Zeiten’ beim Besuchen verschiedener Gemeinden, mit den Straßenkindern (betet weiterhin mit mir für sie), viele Gelegenheiten in junge Leiter zu investieren … die Jugendgottesdienste waren erfüllt von der Gegenwart Gottes, mehr und mehr Jugendliche kommen zusammen und werden zugerüstet …J.

Besuch beim Bürgermeister (einer meiner neuen Nachbarn) …Hatte ja schon lange auf dem Herzen mal bei ihm vorbeizuschauen, nur auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. Vor ein paar Wochen, als ich gerade nachhause gekommen war meinte Gott zu mir, ich sollte jetzt (!) zu ihm rübergehen; versuchte es noch kurz mit ‚ich sei müde’, wusste aber Ausreden machen keinen Sinn, also rüber; war auch wirklich ‚perfect timing’; er war gerade dabei sich von jemand zu verabschieden, also vor dem Haus, so konnte ich ihn direkt fragen, ob ich reinkommen durfte und er meinte ‚ja’ (ist sonst nicht so einfach wegen Wächtern und Kram). Mit ‚ich wollte mich mal vorstellen, da ich ja nun ihre neue Nachbarin bin’ war das Gespräch eröffnet; unterhielten uns über verschiedenes (natürlich hauptsächlich über Gott), dann wurden wir von ‚wichtigen Leuten’ unterbrochen und ich wurde Teil eines Gesprächs, das wohl eher nicht für meine Ohren bestimmt war, aber egal. Hatte das Gefühl noch etwas bleiben zu sollen (es ist nicht üblich hier Leute rauszuschmeissen, wenn sie mal da sind, man sagt als Gast ‚ich gehe jetzt’). Dann fand ich heraus, dass er Malaria hatte, es ihm eigentlich gar nicht gut ging, was auch der Grund war, warum er überhaupt zuhause war. Damit war mir klar, weshalb Gott mich gerade an dem Tag dahin geschickt hatte. Ich bot ihm an für ihn zu beten. Er nahm das Gebet gerne in Anspruch und sagte dann auch gleich im Anschluss zu den anderen, die auch noch da waren, ihm würde es morgen gut gehen und er könne morgen doch kommen (wichtiger Besuch aus Maputo). Gottes Gegenwart war spürbar als wir beteten und ich glaube, Jesus hat ihn berührt (hatte leider noch keine Gelegenheit ihn zu fragen). Beim Gehen bat er um meine Telefonnummer und ich sagte ihm, er könne mich jederzeit anrufen, wenn er Gebet brauche (bevor ich hinging hatte mir Gott bereits gesagt, dass ich ihm das sagen sollte, hier war nun meine Gelegenheit J). Mal sehen wie es weitergeht …

Habe einen neuen Fotoapparat!! Gott kümmert sich immer, im nächsten Rundbrief gibt es also wieder Bilder … J.

Die You tube videos sind online – es gibt eine kurze Version (8min) – link http://youtu.be/9sC_o58avn0″ – und eine lange (50min) – link

http://youtu.be/EHup0h7M3Xw … schaut sie euch an – geben einen guten Einblick in was ich hier so tue, was geht … .

Die Loving the Nations Papiere sind in Maputo – betet, dass sie durchgehen und sie nicht noch 1 Million anderer Papiere wollen … .

Wir haben angefangen mit den Missionaren hier Volleyball zu spielen – einer der Brasilianer hat ein Netz mitgebracht, als er das letzte Mal in Brasilien war – wollte schon seit Jahren wieder spielen, gab nur einfach keine Möglichkeit hier, aber jetzt … J.

Ich habe einen neuen Welpen – super süß!

Vor kurzem an einem Samstag Nachmittag …Nachdem ich bei jemand vorbeigeschaut hatte, die ich lange nicht gesehen hatte (die auch wirklich nur ‚zufällig’ zuhause war) hatte ich das Gefühl noch bei Anita (meine ehemalige Nachbarin, mit der ich nach wie vor 1 x die Woche zusammen bete) vorbei zu sollen. Bevor ich jedoch zu ihr hineingehen konnte rief mich ihr Nachbar (der mich auch kennt); wollte mich seinen Verwandten vorstellen; war nicht so begeistert davon, aber nachdem er darauf bestand, ließ ich mich darauf ein. Kurze Begrüßung, dann Kopf gesenkt, Blick nach unten, überführt durch den Heiligen Geist, denn sie waren am Trinken. „Bitte bete für mich, dass ich mit dem Trinken aufhören kann, ich trinke nur weil/wenn …“. Hatte gar nichts gesagt. Kein Problem meinte ich. Wir gingen rein ins Haus und beteten. Es war schon ein bisschen lustig, denn einer der Anwesenden war ganz gut betrunken, aber egal, ich betete für Befreiung und Gott kam… . Anita hat mir später erzählt, dass sie das Gebet mit dem Handy aufgenommen hatten und es immer wieder anhörten … hm … was auch immer dem Reich Gottes förderlich ist ist wohl kein Fehler … J.

Gestern tat Gott ein weiteres Wunder für mich. Wie ihr wisst, ist mein Auto’ seit meinem Geburtstag (23. September) vor meinem Haus geparkt (tot aufgrund von Motorüberhitzung). Ende Januar hatte ich Besuch von meinen nigerianischen Freunden – mit deutschem Kaffee & Schokoladenkuchen! Als sie mein Auto ‚so’ sahen waren sie entschlossen, dass da mal was geschehen muss; fand ich auch, aber 1. muss man erstmal einen guten Mechaniker hier finden und 2. kostet es nicht nur Kleingeld einen Motor zu reparieren. Kurz darauf kamen sie mit ihrem Mechaniker vorbei. Na gut. Kann sich es ja mal anschauen, das kostet ja noch nichts. Merkte gleich, der verstand was von Autos.

Da es schwierig ist das Auto zu verkaufen ohne genau zu wissen, welchen Schaden der Motor hat gab ich ihm die Erlaubnis das Auto in alle Einzelteile zu zerlegen (im wahrsten Sinne des Wortes ist es das).

Ein (anderer) Freund ermutigte mich mit dem Besitzer der (einzigen) Werkstatt hier, die Motoren repariert zu reden, vielleicht würde er mir ja eine Ermäßigung geben, einen guten Preis machen … . Okay, versuchen kann ich es, schadet ja nicht – und Gott gab mir Gunst! Ich sagte ihnen wie viel Geld ich hatte; er meinte ich sollte den Motorblock und noch ein paar andere Teile vorbeibringen, damit sie sehen können, was/wo genau der Schaden ist, dann sehen wir weiter. Die Sekretärin meinte sie würde mich anrufen, um mich zu informieren, hat sie aber nicht gemacht. Als ein Freund von mir vorbeischaute und nachfragte, wurde ihm gesagt, dass sie ‚fertig’ wären. Also wieder dorthin; wusste nicht so recht, was mich erwartet. Keine Ahnung, was alles gemacht wurde, aber es war eine lange Liste mit vielen Zahlen daneben. Dann kam der Besitzer und auf Anfrage der Sekretärin wurde ihr gesagt, sie solle auf die Rechnung schreiben ‚keine Bezahlung’ – nicht nur, dass sie all die Arbeit umsonst gemacht hatten, hatten mir auch noch Teile von über 10000 Metecais (300 Euro) geschenkt!! Kurz darauf bin ich nochmal vorbei, weil noch 4 Teile fehlten, die ich brauchte bevor der Motor wieder zusammengesetzt werden kann; hatte ja noch mein Geld; sie hatten 2 von den 4 (die teuren); wiederum kam der Besitzer aus seinem

Chefbüro; er fragte mich was ich sonst noch bräuchte und meinte dann ich solle nur 6000 (der halbe Einkaufspreis) bezahlen, dann hätte ich noch genug Geld um die restlichen beiden Teile woanders zu kaufen – wow – hatte ihn nicht mal darum gebeten!! Konnte nur ‚danke’ sagen. Das Auto gab den Geist auf als wir ‚im Dienst des Herrn’ unterwegs waren und Er kümmert sich auch darum J. Gott hat verschiedene Wege uns zu versorgen wie ich immer sage … .

Es ist schon lustig, ich habe kein Auto (das, was ich sonst immer gefahren habe gehört mir eigentlich auch nicht), habe aber momentan 2 Autos, das des nigerianischen Ehepaars (haben mir ihr Auto überlassen bis sie wieder aus Nigeria zurückkommen) für hier in der Gegend und das einer englischen Missionarin darf ich benutzen, wenn ich Einsätze machen will, weiter unterwegs bin … . Fühle mich oft wie ‚die, dich nichts haben und doch alles haben’ (zitiert aus dem 24/7 prayer – für, die es kennen) … J. Der Tag wird kommen (diese Jahr), wo ich ‚meines’ haben werde … .

Gott mit euch,

Claudi

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Hello my dear friends,

once again greetings from Mosambik!

Time is flying as usual, can’t believe it’s march already … how have you been? The night the electricity goes of the 3rd time you thank God for those days when you’ve had electricity without interruptions … . Also, this is a good place to practice the joy that doesn’t depend on the circumstances … J. Not too long ago there was a great week concerning that … my dog almost died of poisoning, the water bill was 3 times the usual price for no reason (so I had to go there to sort that out – of course using the opportunity talking about God there), the electricity was constantly going off, my car was (still is) in pieces, there was no water, my internet modem didn’t work anymore (so no internet), the owner of my house wanted to raise the rent from 7000 to 15000 metecais (which is more than 100%), my dog killed my cat … – praise God!

In the prisons … It is exciting to see how the prisoners are growing in the Lord, how obidient they are putting things into practice, much more than any of the churches I know outside. 2 weeks ago I taught them about communion and they really kept doing it with whatever they had. Through that other prisoners and even a number of prison guards came to faith in Jesus, confessing their sins and giving their lives to the Lord … J.

There was great joy in the women’s prison the last time we went there, not just as I gave them some bibles (which they had been praying for, there was not even one!) and clothes for the babies, but even before, during worship and as we ministered to them … .

Both teams have grown, the hospital and the prison team – praise God! May it continue like that!

I’ve had great times visiting different churches, ministering to the street kids (keep interceding for their lives with me, ok?), discipling young leaders … . God keeps moving at the youth services bringing more and more people together, raising them up … J.

I finally went to the city mere’s house (my neighbour) – been wanting to go there ever since Imoved into my new house, but was waiting on God for the right time. A few weeks ago as I just got back home the Holy Spirit said to me to go over there right now. I was trying to mention that I was tired, but knew there was no way out, so I went over there right away – perfect timing – he just said goodbye to someone, so was outside of the house; I greeted him and asked him directly if I could come in and he said yes (it’s difficult to get in there, there are guards and things). I explained, I came over cause I wanted to introduce myself being their new neighbour, then talked about different things. Some other people came, interrupting our conversion, talking about things that were not meant for my ears, but oh well. Then I found out he had malaria and really wasn’t feeling good, that’s why he was home. I immediately understood why God sent me there that day. I offered to pray for him and he gladly received the prayer, then said to the others he’ll be fine the next day (there was some important visit from Maputo). God’s presence was strong as we prayed and I believe God touched him (haven’t been able yet to ask him). As I left he asked for my phone number and I told him he could call me anytime he’d need prayer (before I went God had already told me to tell him to offer that to him, now he set it up, so I could offer him) and he said he will. We’ll see how things continue … pray for good relationship and other opportunities … .

I have a new camera!! God always provides, so with my next newsletter there will be pictures again … J.

The You tube videos are ready – there’s a short (8 min) http://youtu.be/9sC_o58avn0″

and a long version (50min) http://youtu.be/EHup0h7M3Xw– have fun watching them – they give good insight of what I’m doing and what’s happening around here … .

The Loving the Nations papers went to Maputo – pray for them to be approved and that they won’t ask for a million other things please … .

We’ve started to play volleyball with the missionaries here – one of the missionaries brought a net from Brazil – been wanting to play again for years, but there just wasn’t a possibility, now there is … J.

I have a new puppy – she’s so cute & sweet, a real joy! Also, one Saturday afternoon after visiting someone I hadn’t seen in a long time (she was overjoyed to see me & encouraged in the Lord) I felt to pass by Anita’s house (my old neighbour that I’m still praying with once a week), but before I could enter her house her next door neighbour (who also knows me) called me over, wanting to introduce me to his relatives that were visiting. I wasn’t too willing, I had other plans, but since he insisted I decided to ‚quickly’ go over there. After greetings he didn’t get very far in introducing me to his relatives, he all of a sudden looked down, convicted by the Holy Spirit cause they were drinking and asked me to pray for him that he could stop drinking. I hadn’t said anything. No problem I answered. Everyone went inside the house and we prayed. It was quite funny cause one of the people was pretty drunk, but nevertheless I prayed for God to come to deliver them and He was there … . Anita told me later that they recorded the prayer on the phone and kept on listening to it and to what I said over and over again … oh well … whatever contributes to bring the kingdom is good I guess … J.

God did another miracle for me yesterday. As you know ‚my car’ has been ‚parked’ in front of my house since my birthday (September 23rd) due to overheating of the engine as we were going to visit the church in Manica. At the end of January my Nigerian friends visited me, having nice coffee & chocolate cake at my house. As they were here they saw the car and were determined something needed to happen. They came back with their mecanic (very good mecanic) who took the car apart. Then another friend encouraged me to try to talk to the owner of the one and only place that fixes engines here in Chimoio about a discount, good price etc. So I decided to give it a try and God really gave me favor with them. I still wasn’t sure how much exactly I’d have to pay but I told them how much money I had; they asked me to bring the parts so I did, then I left it in the hands of the Lord. One of my friends passed by there and told me they finished, so I went back, still not sure what they’d tell me. I don’t know what they all did, but I saw the list with numbers next to it on paper and it was a lot.

Here is the praise report: the owner came to the reception and said to the secretary to put on the bill ‚no charge’; so not only that they did all the work for free they also gave me parts for more than 10000 metecais which is about 400 dollars! I was amazed. All I could do was thank them. The car broke down as I was doing the ‚Father’s business’ and He took care of it! J

It is actually quite funny, I don’t have a car, but I have 2 cars at the moment … my Nigerian friends felt they should leave me theirs while they’re gone (until june) to use it as long as I need it; it’s a 1989, but perfectly fine for around here; another close friend of mine from England who is gone until may is also allowing me to use her car if I need a car for outreaches/travelling – God’s good and thanks to my friends. May God bless them! I feel like ‚I have nothing’, but I have everything … J.

Always put Jesus first & make the best out of every opportunity …

the fields are ready for harvest! Jesus is coming!

Claudia

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