Oktober 2011

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Liebe Freunde,

wie die meisten von euch wissen war ich ganz schön viel unterwegs in den letzten Monaten … Freunde, Familie und Gemeinden besuchen, predigen, erzählen, auf Slot und Freakstock … ausser Deutschland noch in der Schweiz, Österreich, Frankreich, Holland, Dänemark, Seminar & bei einer Strassenkirche in Polen und Lehren & Predigen in Russland … .

Es war echt ein Privileg die Leiter der Strassenkirche in Warschau, Polen, kennenlernen zu duerfen und den Hunger nach mehr von Gott zu bei den Seminarteilnehmern zu sehen. Hatte mit 2 anderen zusammen eine Einladung dorthin bekommen, um über Heilung und Gott hören zu lehren. Die Strassenkirche ist sehr jesusmässig. Am wohl zentralsten Platz der Stadt wird 1 x die Woche Essen für Obdachlose ausgegeben, Gottes Wort verkündet, für die Anwesenden gebetet und einfach Gottes Liebe praktisch gezeigt und sich gekümmert. War wahrscheinlich nicht mein letzter Besuch in Polen … .

Noch etwas mehr zu Russland …
Abgesehn davon, dass mich das Visum für Russland ein Schweinegeld gekostet hat ergab es eine weitere Geschichte für ‚mein Buch’, über das ich immer mal wieder Witze mache ‚meine Erfahrungen mit Visaanträgen, Konsulaten und Gottes Wundern’. An dem Tag, an dem ich das Visum beantragen musste kam ich um 2 Uhr morgens nachhause (geführterweise genau mit der gleichen S-Bahn, wie derjenige, dessen Computer ich benutzen wollte, um meine Mails zu checken – man könnte auch sagen am Vorabend), aber keine Einladung da!! Grrr! Nochmal ne kurz Mail geschrieben, dass ich die Einladung wirklich ganz dringend brauche, weil sonst kein Visum und damit nix mit nach Russland kommen; dann nochmal gebetet und ins Bett. Morgens wieder früh raus und gleich noch mal Emails gecheckt; er versuche bis in 2 Stunden die Einladung zu haben und zu schicken (also gegen 10 Uhr). Jetzt erstmal zur Postbank, bei der eine Freundin von mir in München ihr Konto hat, in der Hoffnung, dass ich es von da aus machen kann. Die russische Botschaft will nämlich einen Bareinzahlungsbeleg mit Stempel von der Bank sehen, also nix mit Internetüberweisung oder so (am Vortag war Feiertag). Klappte. Dann als nächstes zum Olympiaeinkaufszentrum; hatte gehört, dort könnte man biometrische Passbilder machen lassen, die ich ebenfalls brauchte. Hatte noch nicht offen. Hab mir was vom Bäcker geholt, um die Zeit des Wartens sinnvoll mit ‚Frühstück’ zu nutzen. Als sie am aufmachen waren habe ich auch gleich den Typen, der die Rolltreppe angestellt hat gefragt, wo man hier was ausdrucken könnte (musste ja noch irgendwie an die hoffentlich inzwischen geschickte Einladung rankommen). Die ermutigende Antwort: nirgends. Nach weiterem Nachfragen meinte er vielleicht beim Hugendubel. Dachte mir, es sei ein Versuch wert. Bin also nachdem ich die Passbilder machen hab lassen dorthin. Ein verständnisloser Blick der Verkäuferin, „nee, das gänge hier nicht; sie hätten zwar Internet, aber nur für Mitarbeiter“. Wie ihr mich kennt lasse ich nicht so schnell locker; so schickte sie mich schliesslich in den 1. Stock zur Geschäftsleitung. Die war allerdings nicht anwesend. Na, jedenfalls erklärten sich die 2 netten Verkäuferinnen, die hinter der Kasse standen bereit mir zu helfen und liessen mich hinter die Kasse um nachzuschauen, ob was gekommen ist. Ja, die Einladung war da – Halleluja! Nur noch ausdrucken dachte ich, woraufhin die Verkäuferin mir eröffnete dass ihr Drucker nicht ginge, aber ich könnte es ja probieren …. das kann ja wohl nicht war sein … ich befahl dem Drucker in Jesu Namen zu funktionieren … was auch sonst … und die Verkäuferin brachte mir mit einem überraschten Ausdruck auf dem Gesicht vom anderen Ende des Ladens das Papier. Zack zack ab zur Botschaft. Kam auch gerade noch rechtzeitig. Netterweise akzeptierten sie meinen Antrag mit der Kopie (dem Ausdruck) des Einladungsschreibens, obwohl sie eigentlich das Original wollten. Wir einigten uns auf ‚ich werde es bei der Abholung’ bringen. Ausserdem liessen sie sich auf ein anderes (eheres) Abholdatum ein (hätte auch nicht gewusst, wann ich es sonst hätte holen sollen, war dann in Dänemark und Polen). Mittags hatte mich mit jemand vor der ‚San Francisco Coffee Company’ am Odeonsplatz verabredet. Ich war ausnahmsweise rechtzeitig und meine Freundin war noch nicht da. Weit und breit kein ‚Internetladen’, die es doch sonst wie Sand am Meer gibt und von denen ich immer denke, dass die doch eh kein Mensch braucht, weil doch mitlerweile sowieso jeder Internet zuhause hat. So beschloss ich mal zu schauen, ob ich nicht auf irgendjemandens Laptop ne kurze Mail nach Russland schreiben könnte, dass ich doch noch das Orginal bräuchte und meine Adresse, damit er weiss wohin schicken; ausserdem so schnell wie möglich (hatte genau 3 Tage Zeit). Ich fand jemand, ne Studentin glaube ich, war jedenfalls nett, die mich mal kurz ranliess … . Um das ganze kurz zu machen, die orginal Einladung war in 2 Tagen da, das Visum am vereinbarten Termin genehmigt und alles gut …
.

Das Abholen vom Flughafen in Russland war auch „lustig“, weil die beiden, die mich abholten kein Wort deutsch, englisch oder irgendeine andere Sprache, der ich halbwegs mächtig gewesen wäre sprachen und ich ausser spasiba (was danke heisst) kein russisch kann … also mit Händen und Füssen … .
Gott war spürbar anwesend als ich in der dortigen ‚Mission School’ lehrte etc. . Viele kamen mit Fragen auf mich zu oder gaben Feetback, dass sie genau das hören mussten bzw. die Botschaft voll zu ihnen gesprochen hat. Dann hatte ich noch aufs Herz gelegt bekommen auf etwas unkonventionelle Art & Weise Abendmahl zu feiern, was mir wohl für den Rest meines Lebens nachhängen wird. Ich erklärte, Jesus hat einfach benutzt was da war und das war damals Wein & Brot gewesen, aber es gehe um den Inhalt. Was in Russland definitv immer da ist, ist Tee, also benutzten wir das, und dann hatte Jesus mir in der letzten Sekunde vor Abreise noch gesagt, ich solle 1 Packung Schaumgummi Erdbeeren mitnehmen, die dann zusammen mit dem Tee zur Abendmahlsfeier dienten. Das lustige war nur, dass genau in dem Moment 3 Pastoren aus der Stadt zur Tür hereinkamen (was ich aber nicht wusste) und ich nichtsahnend meinte, falls jetzt was in euch aufsteht, wisst ihr, dass ihr mal noch ein paar religiöse Geister loswerden müsst. Die dortigen Leiter, mit denen ich die ‚Aktion’vorher abgesprochen hatte fandens zum Schreien (gut) … .
Nach den Predigten durfte ich russische Gastfreundschaft erleben … massenhaft Essen … viel mehr als man jemals essen könnte … aber sehr lecker … .

Schliesslich erhörte Gott mein Gebet und es gab doch etwas Sommer …

Auch zum Fliegen kam ich noch … ich meine ich selbst als Pilotin … hatte Gott echt in den Ohren gelegen, mir wenigstens noch 1 x Fliegen zu ermöglichen; habe gemerkt, wie sehr ich mal wieder Praxis nötig hatte und habe … war echt gut und hilfreich …

Viele haben mich gefragt: „und, warst auch beim Zahnarzt?“ „Ja, war ich“ … 3 Zähne „gerichtet“ … hätte wahrscheinlich ein Vermögen gekostet, wenn man das hätte auf Privatrechnung bezahlen müssen (die sonst einzige Möglichkeit ohne nette deutsche Krankenversicherung) – danke, Jesus und an den Zahnarzt …!

Es war schön zumindest viele von euch gesehen zu haben …
wo es nicht geklappt hat – vielleicht nächstes Jahr?
Danke auch noch mal für alle Kaffee-, Frühstücks-, und Essenseinladungen!!

Hier wieder angekommen hatte ich auch gleich so eine richtig nette Begrüssung … sintflutartiger Regen, Hagel, die Stadt (Chimoio) im Stockdunkel (wg. Stromausfall), Strassen unter (!) Wasser, dafür kein Wasser aus der Dusche, Dreck ohne Ende in meinem Haus (das ganze Ausmass war allerdings erst am nächsten Tag zu erkennen, weil es natürlich auch in ‚meinem Haus‘ keinen Strom gab). Einer von den Jungs aus dem Haus der anderen Missionare brachte mir eine Kerze – wenigstens ein bisschen Licht … . Notdürftig rausgekehrt, eine Matratze für meinen aus Deutschland mitgekommenen Besuch (eine ehemalige Missionarin von hier) organisiert, Leintuch, Decke, Kopfkissen und Moskitonetz, das musste erstmal reichen. Was essbares hatte ich nach so langer Zeit weg natürlich auch nicht im Kühlschrank. Das war der Missionarsfamilie, mit der ich zusammenwohne auch klar. So assen wir alle zusammen, was halt da war; Reis mit irgendner Sosse. Ja, herzlich willkommen … . Dafür wenigstens wie es sich gehört keine Ratten und Kakalaken im Haus … – man muss immer die positiven Sachen sehen … .

Diesen Sonntag war wieder unser stadtweiter Jugendgodi – wie immer echt gut … Gott gegenwärtig … Jesus meinte, ich sollte über Gottes Herz für die Verlorenen predigen … ich wollte eigentlich nicht mehr predigen, sollen die mal selber machen, aber nach vielem diskutieren (war lange weg und so) habe ich mich gefügt … .

Im Gefängnis …
Erst gab es einen Aufstand wegen mangelndem Essen und dann stürzte bei dem Unwetter (währenddessen ich zurückkam) die 6 Meter hohe Mauer an 2 Stellen ein … . So darf nun seit Wochen keiner aus den Zellen und damit ist logischerweise auch kein Gottesdienst möglich … . Sind mitlerweile dann doch am reparieren, aber hier geht das immer alles nicht so schnell … . Könnt gerne mit uns beten, dass jetzt nicht noch mal was ist …

Im Krankenhaus …
waren wir (wie gehabt) einmal in der Woche gewesen … wie gesagt, nur Jesus kann da helfen …

Es gibt gerade auch mal wieder viel zu viel Malaria, vor allem unter den Missionaren (ungefähr die Hälfte aller Missionare) …

Ich muss eine neue Location finden, an der ich mich mit den Strassenkindern treffen kann, weil die Gemeinde, in deren Gebäude ich mich vorher mit ihnen getroffen habe leider umgezogen ist … So treffe ich mich momentan mit ihnen in einem Park in der Stadt: ist aber nicht so ideal, weil sie leicht abzulenken sind … .

Die Preise sind dermassen nach oben gegangen (wesentlich mehr als in Deutschland), aber irgendwas muss man ja essen; kaufe hauptsächlich Sachen auf dem lokalen Markt. 1 Rolle Klopapier kostet fast 1 Euro, Joghurt 5 Euro, ein mini Stück Käse 10 Euro … Mieten sind fast unbezahlbar (können echt nur Gott danken für „unser Haus“ – niemand (!) zahlt so „wenig“ wie wir!) … aber wie dem auch sei, Gott versorgt mich und was er möchte, das ich tue/finanziere, werde ich bezahlen können … .

Viele Missionare gehen auch gerade, die meisten aus finanziellen Gründen (haben einfach nicht mehr das Geld, um hier zu leben), es ist echt nicht schön, aber ich kann es nicht ändern. Ich werde nicht gehen bevor es Jesus sagt und am Geld wird es nicht scheitern!!

Bin ja immer so ein bisschen zwiegespalten, was „mein Auto“ betrifft. Einerseits ist es eindeutig das Auto, das Gott mir momentan gegeben hat, andererseits ist es mitlerweile einfach über 20 Jahre alt und nicht mehr wirklich buschtauglich (oder vielleicht war es das noch nie?). Dafür habe ich auf wundersame Art & Weise TÜV bekommen (ja, so was gibt es jetzt hier) und das auch noch für 1 ½ Jahre, bis Januar 2013 (war dort noch gewesen bevor ich nach Deutschland kam)! Ich habe mich schon mit vielen unterhalten, aber niemand (!) hat so lange TÜV und das obwohl „mein Auto“ nicht mal alle TÜV Richtlinien erfüllt. Nein, ich habe kein Schmier- oder Korruptionsgeld bezahlt, so was mache nicht, nur gebetet und ihnen dreist erklärt, dass man in Deutschland 2 Jahre TÜV kriegt, worauf ich natürlich die Antwort bekam, wir seien hier aber nicht in Deutschland. Ich stimmte ihnen zu, erklärte ihnen aber auch, sie hätte schliesslich deutsche TÜV Geräte… . Manchmal muss man einfach ein bisschen dreist sein … .
Bis jetzt bin ich dann ja doch immer noch von allen Trips irgendwie zurückgekommen und musste auch nie aufgrund von Autoproblemen früher abbrechen, was mindestens ein Wunder ist. Ich schätze, ich werde es auch weiterhin so machen, dass ich einfach dann gehe (fahre), wenn Gott es mir sagt.
Es meinen auch immer alle Leute, „mein Auto“ sei echt gesegnet; das glaube ich schon auch, bei dem, was es alles mitmacht … und es verherrlicht schon auch irgendwie Gott, weil offensichtlich ist, dass das, was ich mit dem Auto mache ohne Ihn niemals möglich wäre … .

Gerade ist auch mal wieder die Jahreszeit, zu der hier immer die Felder abgebrannt werden, d. h. Rauchschwaden hängen über dem Land, die Sonne ist manchmal kaum zu sehen und es sieht aus wie ‚Weltuntergang“ (das beschreibt es einfach am besten) … . In Chimoio ist es allerdings etwas besser als in Catandica, wo ich vorher gewohnt hatte … .

Mein neuer Laptop auf dem ich euch schreibe ist echt ’nett‘! Als ich letztes Jahr in Deutschland war, war ich kurz vor meinem Abflug noch in 2 „Läden“ gewesen, wissend, das ich dringend ’nen neuen Laptop bräuchte, am besten nen Mac, hatte mir dann auch einen ausgekuckt, den ich gerne wollte, war allerdings eher unbezahlbar. Ich habs niemandem erzählt – ausser Jesus; dem sagte ich, dass wenn es nach mir gänge ich gerne so einen hätte und genau so einen habe ich jetzt geschenkt bekommen. Als ich nach Deutschland kam bekam ich einen Anruf mit der Frage, ob ich noch einen Laptop bräuchte … „ja, ja, ja, schon“ antworte ich. „Dann hätte ich da was für dich …“ … und als ich ihn dann bekam war es ganau so einer, den ich mir ‚ausgekuckt’ hatte … . Danke auch noch mal an diejenigen, die ihn erstanden und mir geschenkt haben, ihr wisst schon, dass ihr gemeint seid … . Ist echt eine mega Segen ….

Danke auch an diejenigen, die mir das richtige Kabel für meinen alten Laptop (der keinen Mucks mehr machte) aus Singapur organisiert haben, sodass ich meine Daten noch runterziehen/retten konnte. Ihr seid super … !
Was täte ich nur ohne euch alle?!?

Ich möchte mich auch noch mal bei all denjenigen von euch bedanken, die mich (und das, was wir hier tun) finanziell unterstützen und mir vertrauen, dass ich eure Unterstützung am richtigen Ort einsetzen werde.
Ihr wisst ja, dass ich sonst nicht über Geld rede, weil ich glaube, Gott weiss, was ich brauche, aber weil mich so viele gebeten haben möchte ich doch noch mal wie versprochen unter P.S.. die Kontodaten für finanzielle Unterstützung und meine Adresse für Päckchen anfügen. Bitte speichert sie euch bei Interesse, ok?!

Fühlt euch gedrückt!!
Liebe Grüsse aus dem ganz normalen Wahnsinn!
Claudi

P.S.: Hier nochmal die Bankinfos, die einige wollten …

Claudia Bernhardt
Kontonummer 12339503
Bankleitzahl 12030000
(Deutsche Kreditbank)
(Privatkonto)

Wer steuerlich was absetzen will kann an den Axis e.V. spenden, die leiten es dann an mich weiter …

Axis e.V.
Konto-Nr. 268178
BLZ 760 904 00
Evenord-Bank eG-KG

auf die Ueberweisung müsste …
a) Verwendungszweck „Dienst Claudia Bernhardt“
b) Wenn die vollständige Adresse nicht in das Überweisungsformular passt, schreibt noch eine kurze Karte (Axis e.V., Gerhart-Hauptmann-Str. 102, 90763 Fürth) oder Mail (1. Vorsitzender: alex-stefan.haug@t-online.de) schreiben, damit sie am Ende des Jahres eine Spendenbescheinigung ausstellen können

P.P.S.: Adresse für Briefe, Päckchen und Pakete …
Claudia Bernhardt
Postbox 1237
Beira
Mozambique
(wie gesagt nicht mehr als 2 kg, lieber 2x2kg wg. Zollgebühren)

P.P.P.S.: Beim nächsten Mal gibt’s wieder Fotos, ok?

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My dear friends, as many of you know I’ve been on the road quite a bit these last couple of months … visiting family, friends and churches, preaching, sharing, 2 conferences/festivals … . I was in Germany, Switzerland, Austria, France, Holland, Denmark, Poland and Russia. It was all good …
It was a priviledge to get to know the leaders of the streetchurch in Warzwa (Poland), a christlike ministry in my opinion, giving out food, spiritual and physical to the homeless, caring about & praying for them, showing them God’s love … on a very central place right downtown. We were also asked to teach about healing and hearing God’s voice, so we did that. What a hunger those that came had for more of God! It might not have been the last time I’ve been there … .
Let me share some more about Russia … Besides that this visa for Russia cost a whole lot of money I’d say it could be another story for ‚my book‘ I always joke about ‚my experiences with visas, embassies and God’s miracles‘. The day I needed to apply for my visa I got home at 2 in the morning (led by the Lord with the exact same subway as the one who’s computer I wanted to use to check my emails (I was in Munich at that point in time), but there was no invitation letter!! Grrr! I wrote again that I really needed the invitation otherwise I won’t be able to come and teach at their mission school; then I went to bed. Up early the next morning ‚cause there were many things to do before the embassy closes at noon. Before leaving the house I checked my mails again. Still no invitation, but an email telling me he was hoping to have it in 2 hours (meaning at 10 a.m). Ok. Let’s do what I can in the meantime. The friends I was staying with took me to the bank they have their account at hoping I’d be able to transfer money from their account. The russian embassy wants a money transfer stamped by the bank, so no online banking possibilities or so. That worked out. Then off to a big shopping mall of which I had heard you could get biometrical passport pictures in one of the shops there. It was not open yet, so I thought I might as well get something I could eat for breakfast. As they finally opened (at 9.30 a.m) I asked one of the workers there about a place that does printouts. He didn’t think there was one, but after I kept asking if there really wasn’t a place he suggested one of the bookshops. So after I got my passport pictures I decided to give it a try there. The emplyees there told me „yes, we have internet, but only for workers“. I asked about another place anywhere close by, but there was none. So I thought then I need to do it here. Finally I was sent upstairs to speak to the manager, but he was not around (as usual). However, the ladies behind the cashier felt compeled to help me and let me check my emails behind the cashier. Yes, the invitation letter was there – finally – Halleluja! Then I was told that their printer doesn’t work, but I could try if I wanted. I couldn’t believe it, now as I finally had the invitation I couldn’t print it out?! No way! I commanded the printer to work in Jesus’ name (what else?) and with a surprised look on her face that nice lady gave me the paper that had been printed out at the other end of the store. Off to the embassy. I made it on time and even though they wanted the original invitation they accepted the copy for now and we agreed I’d bring the original when I come to pick up the visa. They also agreed on earlier pick-up date after I asked them (I wouldn’t have known how I should have done it otherwise since I was about to go to Denmark and Poland – which of course is not their problem). Then off to a close by coffeeshop where I was supposed to be meeting another friend. I was on time for a change. But since she was not there yet I decided to try to find someone who’d allow me to use their laptop for ‚a minute‘, so I could write another email to Russia, telling them I still needed the original letter and that quickly (within 3 days) and where to send it to. I found someone and to shorten it up the invitation came within 2 days, the visa was ready the day I came for pick-up and everything else also worked out … . The ‚airport pick-up’ was interesting ‚cause those that came to pick me up did not speak a word of german or english or of any other language I kinda know and my russian is limited to spasiba(which means thank you) … so communication only with hands and feet … . God was very much present as I was teaching in their mission school. Amazing people. The first day I just talked about this and that, afterwards wondering why, until different students came up to me telling me that what I talked about was exactly what Jesus just told them during their prayer time this morning; so they needed to hear it as a confirmation. Then some ‚real teaching’, stories of my missionary life and communion in a non-religious way (explaining to them Jesus used what was there, which would be tea in russia; so we did with tea and I had brought some german sweets, so we used those … . The funny thing was that at that exact moment 3 local pastors from that town walked in … God knows … .
And I’ve experienced russian hospitality (after preaching) – lots of nice food !
Finally God had mercy on me and he answered my prayer to have a bit of summer, sun and swimming, being outside … He also granted my request for an opportunity to fly, myself as a pilot I mean … and I really needed some practice … it was very helpful … more opportunities wouldn’t be bad but only God could work that out here in Mosambik … maybe you could pray with me for a miracle in this area or my own plane showing up soon or whatever … . Many have asked me … „have you gone to the dentist?“ The answer is „yes“. Jesus took care of that as well. I guess it’d have cost a fortune if I had had to pay for that bill. I didn’t ask for it, the dentist was the one who asked me to come and get my teeth fixed …. 3 of them needed quite some work to be done … done now though … . It was nice to see & talk to many of you … – if it didn’t work out with you this year – maybe next year? Thanks to everyone who treated me for coffee, breakfast, a meal or something else! Back here I had a really nice welcome … it was pouring down rain and hail, the whole city pitch dark (without electricity), streets under (!) water, no water at my house to take a shower though, but lots (!) of dirt (how bad it was I could only see the next day when there was daylight) … . One of the boys (our orfan boys that lives with us) brought me a candle – so I could at least see a bit … . I swept the floor and organised a matrace, a sheet, a blanket, a pillow and a moskito net for my visitar that had come with me from Germany – that needed to be enough for that night. After being gone for such a long time of course there was no food in my fridge. So we had dinner together with the missionary family I am living with. We just shared what there was, rice and a sauce. Yes, welcome back … . But at least there were no rats or kakroaches in my house (they are not allowed in) – you should always see the positive things …!
This past sunday was our citywide youth service again. There wasn’t a whole lot of time to organize things, but everything worked out (covered in prayer). God was good … . I wanted to speak to them ‚cause last month (september) they had not been able to do the service (even though they had paid), simply because that sunday the guard with the key had not been there to open the door. So I wanted to ask if we could use the receipt from last month for this month. And at the moment I got there the director of the school came out and we started talking. He understood and made sure we didn’t have to pay again which was really amazing ‚cause usually they are not up for things like that here, they just want money.
Every time it is hoping and praying that people would come. Usually at 4 p.m (which is the beginning time of the service) hardly anyone is there, but eventually people show up. Pretty much everyone that comes is very receptive and most of them very much on fire for Jesus. The prayer times are a joy with so many praying with all of their heart and full of the Holy Spirit. Here everyone prays at the same time. The team persuaded me to preach since I had been gone. Eventually I gave in (I am not so fond of that cause I want them to do the service) and God gave me a message about his heart for the lost . Today (tuesday) I saw some fruit already, some came for the prison and hospital ministry … yes, Lord!
I’ve also been preaching in the churches around on sundays … Our kids … are well, still growing a lot in the Lord, knowing Him more and more,understanding His Word better and better …; our Father in heaven is helping us to take care of them …
I need to find a new place where I can meet with the streetkids because the church whose building I had used moved somewhere else. For now I meet with them in a park in town which is not that great ‚cause they easily get distracted, but until I find something else … . In the prison … When I came back I found out no one had been allowed to leave their cells due to an uproar because of the lack of food, so the entire prison was closed for 2 weeks; then as soon as that was over during the heavy rains the 6 meter high wall collapsed at 2 places … another reason for keeping everyone in their cells and no one allowed in or out for another 2 weeks … so again no possibility for a ‚church service’. They finally finished the repairs yesterday. Please pray that there will not be any other problem. God has been moving in the prison and many lives have been touched & transformed and it looks like someone is not so happy about that … . In the hospital … We went (as usual) once a week. With these conditions in this hospital here … only Jesus can help them! Today some foreign docter complained about us praying there but I just told him the patients want our prayers and the hospital staff from here who is in our favor just told me to go ahead. Can’t be bothered about people who don’t understand the things of God … . There is way to much Malaria lately, especially among the missionaries. Please keep us in prayer … . Many missionaries are leaving at the moment and many will leave until the end of the year. The worldwide economic crises is impacting their finances and they simply don’t have the money anymore to live here. Things are very expensive here, especially rent is very high and our residence permits (it hurts to pay 700 dollars per year just to be allowed to be here and help people; it used to be $50). Prices have gone up like crazy … a roll of crappy toilet paper is $1, joghurt $7, a small piece of cheese at least $10 …, just to mention some. It’s not nice when friends are leaving, but I can’t change it. I have decided, I will stay until the Lord tells me to move somwhere else. And until then I will have the money for all necessary ministry and personal expenses!! I am kinda devided when I think about „my car“. I know it is the car the Lord has given me (at least for now), but it really is a bit old now (more than 20 years) and not exactly an okay car to go the african bush. On the other hand I miraculously passed the car inspection in june – even though it didn’t have all the necessary requirements. I fixed what I could, then I left it in the hands of the Lord. And they even gave me a year and a half, until january 2013! I have talked to many, but no one (!) got so long. No, I didn’t give them money (I don’t do such things), I simply prayed and told them that in Germany we get 2 years after each car inspection. I was told, ‚we are not in Germany here’. I agreed, but told them that all the machines they use to check the cars are made in Germany. Sometimes you just have to give it a try … . So far I’ve always managed to get there and back and I never (!) had to cut a trip short due to car problems, what is at least a miracle. I guess, I’ll continue to go whenever and wherever God tells me. People always tell me that ‚my car’ is a blessed one and I guess that’s true considering all the things this poor vehicule has to put up with. And in some way it glorifies God since it is so obvious that what I am doing with this car would not be possible without Him … . This the time of the year again where people burn down their fields to plant corn/maize, so besides the smoke of burning trash there is a lot more smoke hanging over the land and sometimes you can barely see the sun. It looks a bit like the end of the world, the sky gets darkened … . In Chimoio it is a bit better though than in Catandica (where I lived before) … . My new laptop (on which I am writing to you) is really a blessing! While I was in Germany last year I had been looking around a bit ‚cause I knew I needed a new laptop, best a Mac. I saw one I really liked, but it was (too) expensive. I didn’t tell anyone that as far as I am concerned I’d really like one of those – except Jesus – and that is exactly the one I was given when I went back to Germany this summer. God is good and thanks to the couple who gave it to me – what a blessing!
Thanks also to those who organized the cable (the mosambican electricity had burnt) for my old laptop, all the way from Singapur, so I could save all the information that was on there … .
What would I do without all of you?! I’d like to use this opportuniy to thank those of you that are supporting me (and us) financially and are trusting me that I’d use your support for the things God wants them to be used … .

Love & hugs! Greetings from the madness … Claudia

P.S.: once more … adress for letters & parcels…
Claudia Bernhardt
Postbox 1237
Beira
Mozambique

(please save it somewhere, ok?! And if I may ask you not to send more than 2 kg at a time, rather 2 or 3 times 2 kg … the fees they charge here to get a bigger parcel are beyond … – that doesn’t mean I don’t appreciate parcels – I do!!) P.P.S.: Next time I’ll send you pictures again, ok?

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